Happy NaNoWriMo!

NaNoWriMo hat angefangen!nanowrimo

November ist National Novel Writing Month und Schreibinspiration für viele Schreibende, die sich gerne im Internet aufhalten und dort ein zu Hause gefunden haben. Ganz abgesehen davon ist es eigentliche eine ganz wunderbare Schreibübung für jeden, unabhängig von jeweiliger online-Affinität. Das Ziel ist ein Roman von ca. 50 000 Wörtern. Ob das Ziel erreicht wird, ist abhängig von Disziplin, Motivation und einer ordentlichen Idee. Für einige ist es bestimmt motivierend genug, dass ein guter ‘Roman/Novel’ verlegt werden könnte. Voraussetzung dafür ist, dass man sich auf der Webseite angemeldet hat und den Wordcount schafft.

Hört man sich aber ein bisschen um, bekommt man schnell mit, dass viele es als eine persönliche Herausforderung sehen und sich selbst ein Ziel stecken. Das kann eine Wort- oder Seitenanzahl sein, die lange anstehende Überarbeitung eines Manuskripts,  oder auch einfach nur die Suche nach einer neuen Routine, in der das Schreiben wieder häufiger vorkommt.

Alleine die Gemeinschaft und der kleine Hype, der einen immer wieder an seine selbst gestellte Aufgabe erinnert, sorgen dafür, dass viele deutlich produktiver sind, als normalerweise. Ob man einen Roman in einem Monat schreiben kann?  Es ist bestimmt nicht unmöglich. Ob er gut ist ist dahingegen eine andere Frage. NaNoWriMo sorgt aber mit Sicherheit dafür, dass einige Projekte, die schon lange nicht mehr angerührt wurden, wieder etwas Aufmerksamkeit und Pflege bekommen.                                                                                        Wer weiß, vielleicht ist da ja sogar was ordentliches dabei.

NaNoWriMo hat bereits begonnen; Start war am 1. November.

Geschrieben wird bis zum 30. November um 11:59 Uhr.

Gesamtziel: Ein 50 000-Wörter-Roman

Jemand dabei, der mitmacht? Und was haltet ihr von der Idee?


Witches walk devious paths.

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In meiner Tasche: Gemeinsam Lesen

Und weils gerade so viel Spaß macht: Was ich gerade lese

Das ist eine Blogaktion von den Schlunzen von Schlunzenbücher und sie geht schon in die 179. Runde.Die ersten drei Fragen sind immer dieselben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Gullivers Reisen und bin auf Seite 43.
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
“In like manner, the disbelief of a divine providence renders a man uncapable of holding any public station.”
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass es so lustig ist! Es ist ein Klassiker und das hat bestimmt auch seinen Grund, aber es ist auf sehr vornehmem Englisch geschrieben und wirkt auf den ersten Blick sehr ernst. Sobald man sich aber ein bisschen in der Sprache zurechtfindet und sich auf den Stil einlässt, bemerkt man den unfassbar trockenen Humor. Nur zu empfehlen!
gulliver's travels 3
Die vierte Frage wird jedes Mal neu, aus den Kommentaren zum Post, ausgesucht. Wenn ihr also neugierig seid, was das Leseverhalten eurer Kollegen angeht…
Die vierte Frage lautet dieses Mal:
 
4. Haben Autoren bei dir Star-Charakter?
Wenn sie besonders gut sind bzw. wirklich gut schreiben, dann vielleicht ein kleines bisschen.
Aber eher als eine Vorbildfunktion: Ich bewundere ihr Können, ihre Arbeit und Werke und ich lese sie gerne, weil mich die Qualität überzeugt, weil ich Spaß an ihren Büchern habe. Sie schreiben dann meistens auch in einem Stil, den ich mir gerne selbst aneignen würde. Da kann es passieren, dass ich mich für einen Autor besonders begeistere und ich mir ein idealisiertes Bild von ihnen mache.
Ich versuche trotzdem sie mir als komplexe Menschen mit eigenen Gefühlen, Meinungen und Hoffnungen vorzustellen und Freiräume für Eigenheiten zu lassen, über die man nichts in den Medien liest. Ich hoffe, ihnen so eines Tages begegnen zu können und dann nicht enttäuscht zu sein, weil ich sie in meinen Tagträumen zu Übermenschen und schreibenden Superhelden aufgeblasen habe.
 

Witches walk devious paths.

 

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Story-Samstag mit Tante-Tex!

Was bin ich? Ein bisschen Spaß am Schreiben heute! Es geht dieses Mal darum, kleine Gegenstandsbeschreibungen zu verfassen, ohne zu verraten, um was es sich dabei handelt. Hier der Link zum Post von Tante Tex:

https://wordpress.com/read/feeds/46635982/posts/1133819079

„Ich bin überall. Nur oft dann nicht, wenn man mich braucht. In diesen Momenten werde ich schmerzlich vermisst. Doch noch viel ärgerlicher wird es, wenn es mich scheinbar gibt: Die Fingerspitzen tasten, suchen, nur um festzustellen, dass ich – wieder einmal – nicht da bin.

Aber es gibt mich auch ganz anders; unabhängig und sehr praktisch. Ich öffne und schließe mein Maul, den ganzen Tag. Dort hüte ich Schätze zwischen Zunge und Zähnen, und manchmal auch in zahnlosen Backen.

In meinen rauen, sanften Tiefen geht selten etwas verloren oder rutscht vorbei ins Nichts. Doch des Öfteren kommt Angst auf, wenn ich ein bisschen länger brauche, um zwischen all den Dingen das Richtige herauszusuchen.”

Was könnte ich sein? Viel Spaß beim Raten 🙂


Witches walk devious paths.