Happy NaNoWriMo!

NaNoWriMo hat angefangen!nanowrimo

November ist National Novel Writing Month und Schreibinspiration für viele Schreibende, die sich gerne im Internet aufhalten und dort ein zu Hause gefunden haben. Ganz abgesehen davon ist es eigentliche eine ganz wunderbare Schreibübung für jeden, unabhängig von jeweiliger online-Affinität. Das Ziel ist ein Roman von ca. 50 000 Wörtern. Ob das Ziel erreicht wird, ist abhängig von Disziplin, Motivation und einer ordentlichen Idee. Für einige ist es bestimmt motivierend genug, dass ein guter ‘Roman/Novel’ verlegt werden könnte. Voraussetzung dafür ist, dass man sich auf der Webseite angemeldet hat und den Wordcount schafft.

Hört man sich aber ein bisschen um, bekommt man schnell mit, dass viele es als eine persönliche Herausforderung sehen und sich selbst ein Ziel stecken. Das kann eine Wort- oder Seitenanzahl sein, die lange anstehende Überarbeitung eines Manuskripts,  oder auch einfach nur die Suche nach einer neuen Routine, in der das Schreiben wieder häufiger vorkommt.

Alleine die Gemeinschaft und der kleine Hype, der einen immer wieder an seine selbst gestellte Aufgabe erinnert, sorgen dafür, dass viele deutlich produktiver sind, als normalerweise. Ob man einen Roman in einem Monat schreiben kann?  Es ist bestimmt nicht unmöglich. Ob er gut ist ist dahingegen eine andere Frage. NaNoWriMo sorgt aber mit Sicherheit dafür, dass einige Projekte, die schon lange nicht mehr angerührt wurden, wieder etwas Aufmerksamkeit und Pflege bekommen.                                                                                        Wer weiß, vielleicht ist da ja sogar was ordentliches dabei.

NaNoWriMo hat bereits begonnen; Start war am 1. November.

Geschrieben wird bis zum 30. November um 11:59 Uhr.

Gesamtziel: Ein 50 000-Wörter-Roman

Jemand dabei, der mitmacht? Und was haltet ihr von der Idee?


Witches walk devious paths.

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Our Chemical Hearts

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Jugenbuch auf Englisch, damn fine

von Krystal Sutherland

UGH! So ein gutes Buch!

Our Chemical Hearts  ist ein fiktionales Jugendbuch, das wirklich Spaß gemacht hat. Und das, vorweg, ein sehr gutes Weihnachtsgeschenk sein könnte (auch für Nicht-so-viel-Leser).

Henry Page ist – klassisch in diesem Genre – nicht auf dem Gipfel auf der High School-Popularitäts-Skala zu Hause; und die Umschreibung ist hier nötig, einfach so.Er ist nerdig, geekig, rundum gut erzogen und hat mit dem zerstörerischen Ruf seiner Schwester zu kämpfen, die früher jugendliche Straftäterin und mittlerweile Mutter und hoch studiert ist. Seine besten Freunde wohnen fast schon bei ihm und er bei ihnen, und eigentlich scheint in ihrem letzten Schuljahr alles ganz gut zu laufen. Doch dann taucht der Erzfeind aller nerdigen, geekigen, guten Noten-Schreiber auf: Ein Mädchen. Henrys ganz persönliches Kryptonit heißt Grace Town und ist angebracht seltsam. Sie sieht heruntergekommen aus, läuft mit Stock und hat scheinbar keine Vergangenheit, die sie mit ihrem neuen Umfeld teilen möchte. Sie werden zusammen als neue Chefredakteure ihrer Schulzeitung bestimmt, zusammen in ein kleines Zimmer gezwängt und sollten sich während dieser Zeit eigentlich nicht unbedingt näher kommen (weil, hochreflektierte Jugendliche und was sind Hormone nochmal). Dass das nicht funktioniert, ist zu erahnen.

Wenn das Buch nicht so hochaktuell wäre (übrigens, am besten noch vor der Präsidentschaftswahl in den USA lesen) und sich selbst, das Internet und Jugendbücher mit hochreflektierten Jugendlichen nicht dauernd selbst auf die Schippe nehmen würde, dann hätte das Ganze auch furchtbar schief gehen können. Ist es aber nicht. Respekt und Fleißsternchen, wohlverdient. Es ist ein Jugendbuch und es erfüllt alle Wünsche, die man für es haben kann. Wer John Green ( ja, ich weiß, schon wieder) gerne gelesen hat, mit Catcher in the Rye von Salinger und Eleanor and Park von Rainbow Rowell etwas anfangen kann, der sollte dieses Buch – alleine schon wegen der Pop-culture-Referenzen – unbedingt lesen, sich zu Weihnachten wünschen und eventuell auf eine gute Übersetzung hoffen.

Der Hauptcharakter nimmt sich als Jugendlicher selbst nicht so ernst, aber die Story ist ein herrlicher Egoist, was die Tragweite jeder einzelnen, winzigen Handlung angeht. Und als einigermaßen geübter Jugendromanleser kommt man voll auf seine Kosten. Man wird es aber auch genießen können, wenn man sonst nicht so viel aus dem Genre liest oder nur wenig Ahnung von der Online-Kultur (e.g. Katzenvideos, Memes und den dunklen Seiten von tumblr) hat.

Was nicht gefallen könnte: Die Sprache ist erwachsen und sehr schlagfertig. Passend für einen Jugendroman, der von Jugendlichen gelesen wird. Es wirkt vielleicht nicht zwingend realistisch, aber erfüllt doch ein wenig die Hoffnungen und Träume von Unterhaltungen, die nicht nur aus grammatischen Desastern und schlechten Beleidigungen bestehen. Die Werte des Hauptcharakters, die zu Anfang deutlich hervorgehoben werden, gehen auf dem Weg durch die Story erstaunlich schnell verloren; das hat mich vor allem gestört, weil die demonstrierte Reflektiertheit und die Handlung deshalb nicht immer miteinander in Einklang zu bringen sind.

Ein paar orthographische Fehler, fehlende Wörter und einsame Anführungszeichen sind in der Verkaufsauflage hoffentlich ausgemerzt; zumindest hoffe ich, dass ich nur ein Leseexemplar habe, denn das wäre schon ein bisschen bitter.

Übrigens haben die Fische auf dem Cover tatsächlich eine Bedeutung; wie metaphorisch diese ist, muss man selbst nachlesen. Es ist ein Jugendbuch dieser Zeit und wird ein hoffentlich ein Publikum erreichen, dass es zu schätzen weiß.

Titel: Our Chemical Hearts

Autor: Krystal Sutherland

Verlag: Hot Key Books (Okt. 2016)

Lesealter (vom Verlag empfohlen): 12-16 (älter ist fast besser)

Genre: fiktionales Jugendbuch

Seitenzahl: 313

Preis: 8,99€ (Taschenbuch)

ISBN-10: 1471405834

ISBN-13: 978-1471405839


 Witches walk devious paths.

Eine Reihe voller Schätze

Jetzt war aber wirklich lange genug Pause.

Die Buchmesse ist vorbei und die Erschöpfung hat mich schon währenddessen eingeholt. Trotzdem, nach einem Tag Pause, ging es dann weiter und durchs Wochenende. Und da war was los! Eindrücke kommen auch noch in einem Picture-Post, aber zuerst einmal natürlich die Errungenschaften meiner arbeitsamen Woche.

Neben Büchern gab es allerlei Goodies, die man mitnehmen durfte, die sich aber im Rahmen halten, wenn man eigentlich gar nicht nach ihnen sucht. Ohne schafft man es aber trotzdem nicht aus den Hallen meiner Träume.

Poster, Buttons – die ich auch alle schon an meine Jeansjacke gepinnt habe – Schlüsselanhänger, einen Tassenuntersetzer (oder zumindest glaube ich, dass das was ich da habe einer ist), Kalender, Süßes (wovon ich nicht viel mit nach Hause gebracht habe, weil es wesentlicher Teil meiner Verpflegung war) und ein Haufen anderer Sachen. Natürlich auch der Semestervorrat an Kullis und Notizblöcken, schließlich war man ja nicht nur zum Spaß da. Das Schönste am ganzen Wochenende war aber, andere Blogger kennen zu lernen! Unter anderem waren das

Jessika von Jessies Bücherkiste,

Julia von Miss Foxy Reads,

Sandra von Piglet and her Books,

Sandy von Black Tea Books, die meinen letzten Post auch schon gefunden hat 🙂

und natürlich Dani von einlesehorn, mit der ich erfolgreich durch Halle 4.0 und 4.1 geschlendert bin und Einhorn-Vibes genossen habe! Und die außerdem einen schönen Blog hat und eine Verlosung einiger Goodies veranstaltet. Lohnt sich also mal vorbeizuschauen.

Das einzige Buch, das ich unbedingt haben wollte aber nicht bekommen habe, ist The Christmassaurus von Tom Fletcher. Leider hatte Random House UK am Samstag schon zusammengepackt – das Buch war sogar dagewesen! Nur verkaufen wollten sie es nicht. Aber ich hoffe, dass ich da noch irgendwie dran komme. (English-Book-Shop Konstanz ist hier noch meine letzte analoge Hoffnung).

alles-buttonjackeSo sah es in meinem Zimmer nach einigem Aufräumen und Sortieren aus – man kann den Boden wieder sehen. Aber es wird noch einiges hin und her geschoben und dann auch verschenkt, also wird es noch ein bisschen dauern, bis ich wieder in aller Ruhe auf meinem Teppich liegen, an die Decke gucken und über mein Leben nachdenken kann.

Und hier kommen die Bücher! 18 insgesamt und die meisten auf Englisch :D.

the-spy-of-venice-2Das erste englischsprachige ist The Spy of Venice von Benet Brandreth. Ein Shakespeare Roman mit Twist aus dem Verlag twenty7.gluck-ist-wenn-man-trotzdem-liebtGlück ist, wenn man trotzdem liebt von Petra Hülsmann. Ein Spiegel-Bestseller, der bei Bastei Lübbe erschienen ist.an-abundance-of-katherinesAn Abundance of Katherines von John Green! Meine Sammlung an John Green Büchern ist, bis auf Let it Snow, also fast komplettiert! Es wurde von Dutton-Penguin veröffentlicht und ich bin froh, dass ich eins mit schönem Hardover bekommen habe (passt ins Regal).the-book-of-storms-2The Book of Storms von Ruth Hatfield, ebenfalls auf Englisch und ebenfalls von Random House – Hot Key Books – veröffentlicht.the-lonely-life-of-biddy-weirNoch ein weiteres Buch von twenty7, geschrieben von Lesley Allen ist The Lonely Life of Biddy Weir. Ein Buch über nicht ganz so normale Menschen und eines auf das ich mich wirklich freue.die-vermisstenVom deutschen Penguin gibt es den Psychothriller Die Vermissten, das von Caroline Eriksson geschrieben wurde. classic-nursery-talesVielleicht etwas unerwartet hier zwischen drin, ein englisches Gutenachtgeschichtenbuch. Aber sowohl Cover, als auch die Bilder drinnen und die Sprache, die verwendet wird, sind wunderschön. Es ist auch eine Random-House Veröffentlichung.our-chemical-heartsAußerdem – und auf Empfehlung – Our Chemical Hearts von Krystal Sutherland und von Hot Key Books, mit der Warnung vor strong language auf der Rückseite :D.the-thornthwaite-betrayalVon Picadilly vielleicht etwas für jüngere Leser (Also mich! Nein Scherz, aber ja doch 🙂 ) ist The Thornthwaite Betrayal von Gareth P. Jones.cell-7Auch eher aus der Thriller-Richtung ist Cell7 von Kerry Drewery , ebenfalls von Hot Key Books.die-welt-war-besser-ohne-dichUnd zwischendrin wieder etwas Deutsches: Ein Jugendbuch von Ravensburger, Die Welt wäre besser ohne dich von Sarah Darer Littman.schlafose-nachtDas nächste ist Schlaflose Nacht aus dem Hanser-Verlag, geschrieben von Margriet de Moor, das mit 126 Seiten das dünnste im Stapel ist.the-girlsEbenfalls von Hanser ist Emma Clines The Girls, das thematisch ganz ganz anders klingt, als der Rest der Bücher. Ich bin ehrlich neugierig, weil ich schon viel darüber gelesen habe, vor allem aus der amerikanischen Presse. Aber die Meinungen scheiden sich ein wenig, und jetzt kann ich es endlich selbst lesen.es-ist-nicht-fairEin weiterer Roman von Hanser ist Es. Ist. Nicht. Fair. von Sarah Benwell, dessen Titel schon Herzzereißen ankündigt; also Taschentücher raus.das-apfelblutenfestVon Pendo (Piper) liegt außerdem das Buch mit dem schönsten Cover auf meinem Tisch: Das Apfelblütenfest von Carsten Sebastian Henn.paper-aeroplanesDas Jugendbuch paper aeroplanes von Dawn O’Porter ist ebenfalls von Hot Key Books und ist ein Buch über Freundschaft in einem wunderbaren und beschissenen Alter, während alle auf der Suche nach sich selbst sind und auf dem Weg dorthin immer wieder über ihre eigenen Leichen stolpern.lebkuchenweiblein-2Wieder unerwartet mittendrin aber ein absolut herrliches Kinderbuch ist: Alle warten auf das Lebkuchenweiblein von Heidi Knobloch aus dem Silberburg-Verlag. Super für etwas fortgeschrittene Erstleser und fürs Vorlesen in der Vorweihnachtszeit.a-library-of-lemonsUnd das allerletzte Buch ist das zweite von Picadilly: A Library of Lemons von Jo Cotterill, das das mit Abstand leuchtendste Cover hat ( so gelb!)

Ich bin gespannt, was mich hier erwartet aber alleine die Menge an neuen Büchern ist ein Traum. Und irgendetwas davon wird schon gut sein – hoffe ich zumindest. Aber darüber halte ich euch auf dem laufenden, mit Comprehensive Reviews und gelegentlicher Auslassungen, die sich hoffentlich in Grenzen halten werden.

Best wishes!


Witches walk devious paths.

Die Buchmesse hat begonnen.

Nach einer langen Fahrt von Konstanz nach Tübingen und dann, in einem süßen, alten Mazda, von Tübingen nach Frankfurt kamen wir Dienstag Mittag auf der Buchmesse an. Aufbau, Toiletten finden und sich ein bisschen umgucken, bevor das Chaos losgehen würde.

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Ironische Toiletten…

Und es ging los. Pünktlich um 9 Uhr morgens strömten Fluten von Fachbesuchern aus der S-Bahn ins Torhaus, durch die Taschenkontrolle und dann, über bunte Teppiche, in die Hallen der Aussteller.

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verhüllte Teppiche am Dienstag

Und bunte Teppiche am Mittwoch

Ausgestattet mit türkisenem Band in den Haaren und am Arm, mit Äpfeln, Birnen und Müsliriegel und diversen Ausweisen schwappte man durch die immer voller werdenden Gänge. Ein bisschen viel auf einmal, vor allem, wenn man zum ersten Mal auf der Buchmesse ist. Es ist ein Paradies, keine Frage, es ist nur sehr viel davon und ich wusste überhaupt nicht wo ich anfangen sollte. Ich glaube aber, dass ich es ganz gut geschafft habe. Ich habe zwei Hände voll Buttons für meine Jeansjacke,

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Buttons!

Unmengen an Postkarten und Lesezeichen und zumindest einmal eine Idee von den verschiedenen Bereichen, die in der Verlagswelt abgedeckt werden müssen. Am aufregendsten scheint es bei den Rechten und Lizenzen zuzugehen. An Tischen voller kleiner Snacks und zwischen Kaffeetassen, direkt an den Gängen oder verborgen hinter Vorhängen werden Geschäfte ausgehandelt, Rechte eingekauft und das Verlagsprogramm mitgestaltet.

Die großen Verlage mit riesigen Ständen sind einfach zu finden und bewerben ihre neusten Bücher, Hörbücher und alles andere, was sie so verkaufen. Aber zwischendrin, manchmal sehr versteckt und in Ständen, die kaum zwei Meter breit sind, findet man Papeterien und Kleinode an Büchern, die das Verlagsprogramm der letzten 30 Jahre wiederspiegeln. Sehr unterschiedlich aber alles sehenswert.

Vier weitere Tage stehen uns noch bevor, Menschen treffen und ein- zwei Programmpunkte abhaken und dann wird sie auch schon wieder vorbei sein. Wahrscheinlich viel zu früh, und das obwohl meine Füße heute schon wehtun.


Witches walk devious paths.

An Abundance of Katherines . Teil 5

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Teil 5 von “An Abundance of Green-Books”

Wie soll das Kind denn heißen? Katherine!

Teil 5 von „An Abundance of Green-Books“, die Post Reihe über die John Green-Bücher die ich gelesen habe, und die, die ich noch nicht gelesen habe!

Es ist ein bisher nicht verfilmtes Buch, eine Geschichte über Katherines, aber nicht über John Greens Schwägerin, Namensgeber für diese Post-Reihe und ironischerweise eines der Zwei Bücher, die ich noch nicht gelesen habe! Und deshalb geht es heute um… An Abundance of Katherines.

Ich muss gestehen, dass ich den deutschen Titel erst noch googeln muss. Momentan tippe ich, ganz ohne Internet, im Zug und er mag mir einfach nicht einfallen. Auf Englisch hatte ich ihn aber schon häufig gehört. Sagt das was über den Erfolg des Buches? Weiß da jemand was? Das würde mich sehr interessieren. Den deutschen Titel füge ich, sobald ich es in W-LAN-Gefilde geschafft habe oder wieder in der Nähe meines LAN-Kabels bin, hier ein:

Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

An Abundance of Katherines ist eine Geschichte über Begegnungen und Beziehungen zu Menschen und Im Besonderen über romantische Beziehungen. Und diese Beziehungen von Hauptcharakter Colin heißen nebenbei alle Katherine. Im Rückblick auf diese, nicht wirklich zufällige, Namensgleichheit und durch die enthüllenden Umstände eines Roadtrips, erfahren wir im Laufe der Erzählung immer mehr über die Geschichte und das Leben unseres Protagonisten. Dabei erfahren wir einiges über seine Art des Denkens, über ein ‘mathematischen’ Theorem, das das Katherine-Phänomen erleuchten soll und werden mit ein-zwei unerwarteten Begegnungen konfrontiert.

Ich habe, außerhalb der John-Green-Fangemeinde nur seltenst von dem Buch gehört. Die, die es gelesen haben, waren aber alle der Meinung, dass es ein gutes Buch sei. Ganz bewusst der Konjunktiv hier, weil ich es eben noch nicht gelesen habe, aber sehr gespannt bin. John Green scheint Roadtrips zu mögen und sie sind als narratives Mittel durchaus sinnvoll. Weil sie die persönliche ‘Reise’ / Entwicklung der Charaktere physisch nachzeichnen und Raum für den Ablauf bieten, ohne zu viele äußere Eindrücke, die den Fortgang vereiteln könnten.

Ich glaube unsere Bücherei hat es und ich werde es mir mal ausleihen. Im selben Zug könnte ich dann „Let it snow“ ebenfalls mitnehmen, denn die Herbstzeit ist über uns hereingebrochen und ich bin mehr als glücklich darüber.

Wer hat das Buch gelesen? Und könnt ihr es empfehlen?

Und damit ist es auch schon wieder vorbei mit Teil 5 von „An Abundance of Green-Books“, die Post Reihe über die John Green-Bücher die ich gelesen habe, und die, die ich noch nicht gelesen habe! Ein Buch steht noch aus und dann kommen hoffentlich noch einige mehr 🙂

Titel: An Abundance of Katherines

Autor: John Green

Verlag: Puffin (1. Auflage: 2006)

Vom Verlag empfohlenes Lesealter: 12-16

Genre: Jugendbuch

Typ: Taschenbuch

Seitenzahl: 272

Preis: 6,99€

ISBN-10: 9780142410707

ISBN-13: 978-0142410707


Witches walk devious paths.

Meine allererste Buchmesse

Jetzt ist es nicht mehr lange und nachdem ich schon einige Posts gesehen hab, dachte ich, dass ich auch mal mit dem philosophieren anfange.

Diese Jahr besuche ich die erste Buchmesse in meinem Leben: Die Frankfurter Buchmesse. Also bekomme ich als Debüt nicht nur eines der größten Events überhaupt, sondern mit Verlag und Bloggerakkreditierung auch noch die volle Woche. 

Die Buchmesse findet vom 19.10.2016 bis zum 23.10.2016 statt und ist für die meisten Besucher nur am Wochenende zugänglich. Ich dachte, dass ich, würde ich je auf die Buchmesse gehen können, zu dieser Gruppe dazugehören würde. Aber mehr als unerwartet darf ich schon früher da sein, mithelfen und mich von der Flut überschwemmen lassen.

Und ich befürchte tatsächlich das Schlimmste! Mindestens ein Bücherschock oder eine situationelle Lähmung durch die Masse an neuen, bunten und vielfältigen Büchern!

Ich kann es mir kaum vorstellen; so viele Bücher und buchliebende Menschen auf einem Haufen! Das wird eine Party. Ein Schlaraffenland. Eine magische Parallelwelt in der alle meine Träume wahr geworden sind…

Das Angebot ist riesig und ich werde vieles nicht sehen können und einiges vielleicht auch einfach übersehen. Aber ich bin nichtsdestotrotz unfassbar aufgeregt, denn wer weiß, wann mir das das nächste Mal passiert.

Na dann: Allons-y! Frankfurter Buchmesse ich komme!

Apropos! Hat jemand Empfehlungen? Was darf ich auf keinen Fall verpassen?

Und wer kommt von euch?

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(Copyright Frankfurter Buchmesse)

 

 

 


Witches walk devious paths.

Teil 3 von An Abundance of Green-Books

will-und-will“Will Grayson, Will Grayson” – ein wichtiges Buch

Willkommen bei Teil 3 von An Abundance of Green-Books – der Post-Reihe über John Green-Bücher, die ich gelesen und die, die ich noch nicht gelesen habe!

Und damit zu “Will Grayson, Will Grayson”, einem Buch das wichtig und anders ist. John Green und David Levithan haben dieses Buch gemeinsam geschrieben und ein Musical in die Story hineingeschrieben, das ich wirklich gerne selbst einmal sehen möchte. Die Charaktere sind komplex und so grundsätzlich menschlich und dadurch nachvollziehbar, dass es an manchen Stellen fast unangenehm zu lesen ist. Es geht um Freundschaft, Cybermobbing, Lügen, Freunde verlieren, Freunde finden und darum, sich auch alleine hinaus in die Welt zu wagen.Will Grayson ist 17 und in Jane verliebt. Will Grayson ist 17 und schwul. Es handelt sich nicht um ein und dieselbe Person – was ein spannendes Buch für sich selbst wäre – sondern um Namensvettern. Wie sich herausstellt, gibt es den Namen “Will Grayson” erstaunlich oft. Und wie das so ist, mit Namensvettern, spielt die Sympathie, die man für jemanden hat, der denselben Namen trägt, eine große Rolle. Beide Wills könne mit ihrer Liebe nichtt richtig umgehen: Der eine kann sich nicht eingestehen, dass er für seine gute Freundin mehr empfindet und der andere weiß nicht, wie er mit der Liebe, die er als anders empfindet, umgehen soll. Und dann begegnen sie sich und es scheint ein böser Scherz zu sein, der angesichts der seltsamen Situation, in der sie sich treffen, sehr bitter schmeckt. Als sich dann herausstellt, dass ihr Treffen ein Zufall war, hat der erste Eindruck schon alles zynisch eingefärbt.

Ich glaube “Will und Will”, wie es auf Deutsch heißt, war das erste Buch, das ich gelesen habe, bei dem ich die seltene, aber bemühte Repräsentation von queeren Charakteren in der Jugendliteratur bewusst wahrgenommen habe. Es war eine der ersten Debatten über die Repräsentation von gesellschaftlichen Minderheiten, die ich zu der Zeit mitbekam und bin dadurch über das Buch gestolpert.

Ich wusste lange Zeit nicht, wie ich die Geschichte finde. Es hat einige narrative Schwächen und viele gefühlte Unstimmigkeiten können bestimmt darauf zurück geführt werden, dass zwei Autoren daran geschrieben haben. Aber es ist ein thematisch wichtiges Buch, vor allem, wenn es um Freundschaft und Vertrauen geht. Es ist einfach sich online zu anonymisieren und einem Freund etwas vorzuspielen. Das heißt aber nicht, dass das eine gute Idee ist. Wenn man dann noch versucht etwas über den anderen herauszufinden, kann viel zu Bruch gehen und sich ein Verhältnis für immer ändern. Freundschaften sind grundsolide, aber fragil, wenn sie an der Substanz angegriffen werden.

Was ich aus dem Buch mitgenommen habe, ist ein Verständnis für Neugier, und Grenzen, die trotzdem nicht überschritten werden dürfen, dass alle Personen erst einmal Menschen sind und man sich manchmal von Gefühlen zu dummen Dingen verleiten lässt. Nichts davon entschuldigt sich schnell und für immer, aber die Geschichte zeigt, dass es oft am schwersten ist, sich überhaupt zu entschuldigen.

Das Buch ist sehr unterhaltsam und mitreißend, hat seine Hoch- und Tiefpunkte und regt zum Nachdenken an. Es ist manchmal etwas holprig, aber das gibt sich meistens sehr schnell, sobald man weiter liest. Und schlussendlich gewöhnt man sich auch ein bisschen daran. Das Buch ist wichtig, weil es nicht viele dieser Art gibt, die nicht automatisch in die Kategorie Schullektüre gepackt und undankbar abgehakt werden. Dafür ist es in seiner Klischeehaftigkeit zu ungewöhnlich und unbemüht: Es will nicht belehren und es will Klischees nicht zwanghaft umgehen und das macht Spaß. Und dann ist es auch ein kleines bisschen abstrus und davon kann man nie genug haben 🙂

Dann bis zum nächsten Mal und bis zu Teil 4 von An Abundance of Green-Books, der Reihe über die John Green-Bücher, die ich gelesen und die, die ich noch nicht gelesen habe😀

Titel: Will Grayson, Will Grayson

Autoren: David Levithan, John Green

Typ: Taschenbuch

Inhalt: Jugendroman

Vom Verlag empfohlenes Lesealter: 12-17 Jahre

Seiten: 352

Verlag: Penguin (2012)

ISBN-10: 0141346116

ISBN-13: 978-0141346113


Witches walk devious paths.

 

Teil 2 of An abundance of Green-Books

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“Let it snow” Noch nicht gelesen, empfehlenswert?

Willkommen bei Teil 2 An Abundance of Green-Books – der Post-Reihe in der ich über die Bücher von John Green schreibe! Die, die ich gelesen und die die ich noch nicht gelesen habe.

Eines seiner Bücher, das ich noch nicht gelesen habe, ist “Let it snow”. Zusammen mit Maureen Johnson und Lauren Myracle hat John Green in diesem Buch drei Kurzgeschichten zusammengestellt. Wie der Titel ahnen lässt, dreht sich alles um den Winter, Schnee, die Weihnachtsfeiertage und die besonderen Beziehungen zu Menschen, die sich zu dieser Zeit des Jahres entwickeln können und über alte Bekanntschaften, über die man manchmal ganz unverhofft stolpert.

So wie ich diese drei Autoren kenne, haben sie wahrscheinlich einen kleinen sprachlichen Lesegenuss – passend für diese magische Zeit des Jahres – aus ihren Fingern fließen lassen. Und ich bin wirklich gespannt und aufgeregt, weil ich fest vorhabe ihre Geschichten diesen Winter zu lesen. Mir gefällt die Idee, dass es sich dabei tatsächlich um drei unabhängige kleine Werke handelt, obwohl mittlerweile nur noch selten Bücher verlegt werden, die Sammlungen und keine abgeschlossenen Eine-Story Werke sind. Ganz ungerechtfertigt! Man kann sie wunderbar verschenken: Anders als bei einem Buch, das jemandem gefallen oder nicht gefallen kann, hat eine Sammlung immer noch die Option, dass man noch etwas darin findet, was dem Beschenkten Freude und Spaß macht – selbst wenn nicht alles seinem Geschmack entsprechen sollte. Und sie sind schöne Beschäftigungen für zwischen drin oder am Abend, wenn man gerne noch etwas lesen, es aber nicht unabgeschlossen stehen lassen möchte. Das Buch hat eine Altersempfehlung von 12-15 Jahren, aber das hat mich bis jetzt noch die davon abgehalten ein Buch zu lesen und zu mögen. Bin nur ich es, oder sind Kinder- und Jugendbücher sehr häufig besser und gewissenhafter lektoriert?

Das beschließt meine Überlegungen und Hoffnungen für “Let it snow”! Wer hat es gelesen und was könnt ihr dazu sagen? Hat es euch gefallen, würdet ihr es weiterempfehlen?

Dann bis zum nächsten Mal und bis zu Teil 3 von An Abundance of Green-Books, der Reihe über die John Green-Bücher, die ich gelesen und die, die ich noch nicht gelesen haben 😀

Titel: Let it snow

Autoren: Maureen Johnson, John Green, Lauren Myracle

Typ: Taschenbuch

Inhalt: Kurzgeschichten zu und über die Weihnachtsfeiertage

Vom Verlag empfohlenes Lesealter: 12-15 Jahre

Seiten: 368

Verlag: Speak (2008)

ISBN-10: 0142412147

ISBN-13: 978-0142412145

 


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Lucian-Rezension

lucian

Vom Arena-Verlag-Lucian

von Isabel Abedi

Lucian ist eines meiner Lieblingsbücher. Ich habe es mindestens schon drei Mal gelesen und die Damen in der Bücherei werden bestimmt bald nicht mehr fragen, ob ich es wirklich noch einmal ausleihen möchte. Das Buch ist nicht mehr das jüngste, die erste Auflage erschien schon in 2009, aber es ist ziemlich zeitlos. Ich bin durch Zufall darauf gestoßen und habe es wegen des Covers und dem Klappentext mitgenommen. Da sieht man mal wieder, wie einfach wir zu beeinflussen sind. Aber es stimmt doch, bis zu einem gewissen Grad, dass man ein Buch nach seinem Cover bewerten kann (nicht dass ich nicht auch schon enttäuscht worden wäre…).

Als ich Lucian das erste Mal gelesen habe, war ich begeistert – bin ich heute noch – aber es war vor allem die ungewöhnliche Geschichte und die Art, wie die Fantasy-Elemente eingebaut wurden. Es war anders und das hat mich gefreut, weil es zu der Zeit fast nur Drachen- und Vampir-Romane gab, die sich alle ein bisschen ähnelten.

Rebecca lebt ein Teenager-Leben, wie man es sich träumt. Sie hat ihre eigenen Meinungen, ist aber reflektiert und trifft keine voreiligen Schlüsse. Trotzdem ist sie spontan und ein kleines bisschen verrückt, gerade so viel, dass es sie sehr sympathisch macht. Sie hat ihre erste Beziehung beendet, oder ist die meiste Zeit der Meinung, dass sie sie beendet hat, aber wie das so oft ist, ist das nicht so richtig eindeutig. Sie lebt mit ihrer Mutter und deren Freundin harmonisch zusammen, hat eine beste Freundin und das kleine bisschen Beziehnugsdrama, weil ihr Ex-Freund sie immer noch liebt. Ihr Vater lebt mit seiner Gefährtin in Amerika – normalerweise ab vom Schuss für regelmäßigen Austausch – aber auch das bekommen irgendwie hin. In all dieser Normalität hat Rebecca eines Abends das Gefühl, als würde etwas in ihr zerreißen und es ist ziemlich schnell vorbei mit der Idylle.

Das Schöne ist, dass die Widrigkeiten nicht von dort kommen, wo man ihren Ursprung vermuten würde. Der geheimnisvolle Fremde ist tatsächlich ein geheimnisvoller Fremde – im wahrsten Sinne des Wortes – und wird zu einem besonders interessanten Teil des Romans. Er kann nicht gleich zu Beginn in eine Love-interest-Schublade gesteckt werden und das ist, neben der allgemeinen Unvorhersehbarkeit der Geschichte, mit das Beste an diesem Buch.

Es hat ein-zwei Stellen, durch die man sich ein bisschen durchkämpft, weil man die ruhigeren Passagen gerne überspringen möchte, es ist jedoch zu keinem Zeitpunkt langweilig oder vorhersehbar. Und wenn es doch einmal so sein sollte, dann nur in sehr kleinen Bereichen, die sich kaum auf den Gesamteindruck auswirken. Rebeccas Universum ist klein und kann sehr schnell überblickt werden. Dafür bekommt alles, was in ihm stattfindet, einen besonderen Wert. Manchmal wird dort zwar ein bisschen relativiert, aber es ist, nach dem zweiten Lesen, nicht mehr hundertprozentig realistisch. Trotz, oder gerade wegen der ungewöhnlichen Ereignisse in ihrem Leben, bleibt es so idealisiert, wie es zu Beginn bereits ist. Das Abenteuer gehört dazu und man verbringt das ganze Buch in dem Glauben, dass es erfolgreich überstanden wird (no Spoilers).

Ich empfehle es wärmstens! Und den Ausdruck benutze ich normalerweise nicht. Aber es ist ein Buch, das Erwartungen aufkommen lässt und sie nur wenige Augenblicke später zerschlägt, weil die Dinge nicht so passieren und die Grundidee eine andere ist, als bei den Büchern, die man sonst gerne gelesen hat. Man darf sich in Träumereien verlieren, die Rebecca als Hauptcharakter in ein besonderes Licht rücken, ohne all die üblichen Klischees zu bedienen. Und es ist von vornherein genug normales Leben beschrieben, um das Geschehen und seine Auswirkungen als Leser nachvollziehen zu können.

Das Buch habe ich aus der Bücherei ausgeliehen. Sie haben es dort als Hardcover-Ausgabe, die langsam auseinanderfällt, sich in den vielen Leserhänden aber sehr gut gehalten hat. Lediglich der Buchrücken war schon immer provisorisch und zur Verstärkung geklebt. Für die Tasche ist es fast ein bisschen groß und dick, kommt darauf an, was man sonst noch mitnehemen möchte.

Material: 9 aus 10

Gestaltung: 8 aus 10

Preis-Leistung: 10 aus 10

Inhalt: 8,9 aus 10

Gesamtnote: 9 aus 10

Titel: Lucian

Autor: Isabel Abedi

Typ: Hardcover

Seiten: 480

Verlag: Arena, 2009

Vom Verlag empfohlenes Alter: 12 und älter

Sprache: Deutsch

Preis: Hardcover – 18,99€ / Taschenbuch – 9,99€ / umsonst in der Bücherei 🙂

ISBN-10: 3401062034

ISBN-13: 978-3401062037


Witches walk devious paths.

In meiner Tasche: Gemeinsam Lesen

Und weils gerade so viel Spaß macht: Was ich gerade lese

Das ist eine Blogaktion von den Schlunzen von Schlunzenbücher und sie geht schon in die 179. Runde.Die ersten drei Fragen sind immer dieselben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Gullivers Reisen und bin auf Seite 43.
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
“In like manner, the disbelief of a divine providence renders a man uncapable of holding any public station.”
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass es so lustig ist! Es ist ein Klassiker und das hat bestimmt auch seinen Grund, aber es ist auf sehr vornehmem Englisch geschrieben und wirkt auf den ersten Blick sehr ernst. Sobald man sich aber ein bisschen in der Sprache zurechtfindet und sich auf den Stil einlässt, bemerkt man den unfassbar trockenen Humor. Nur zu empfehlen!
gulliver's travels 3
Die vierte Frage wird jedes Mal neu, aus den Kommentaren zum Post, ausgesucht. Wenn ihr also neugierig seid, was das Leseverhalten eurer Kollegen angeht…
Die vierte Frage lautet dieses Mal:
 
4. Haben Autoren bei dir Star-Charakter?
Wenn sie besonders gut sind bzw. wirklich gut schreiben, dann vielleicht ein kleines bisschen.
Aber eher als eine Vorbildfunktion: Ich bewundere ihr Können, ihre Arbeit und Werke und ich lese sie gerne, weil mich die Qualität überzeugt, weil ich Spaß an ihren Büchern habe. Sie schreiben dann meistens auch in einem Stil, den ich mir gerne selbst aneignen würde. Da kann es passieren, dass ich mich für einen Autor besonders begeistere und ich mir ein idealisiertes Bild von ihnen mache.
Ich versuche trotzdem sie mir als komplexe Menschen mit eigenen Gefühlen, Meinungen und Hoffnungen vorzustellen und Freiräume für Eigenheiten zu lassen, über die man nichts in den Medien liest. Ich hoffe, ihnen so eines Tages begegnen zu können und dann nicht enttäuscht zu sein, weil ich sie in meinen Tagträumen zu Übermenschen und schreibenden Superhelden aufgeblasen habe.
 

Witches walk devious paths.

 

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