Meine allererste Buchmesse

Jetzt ist es nicht mehr lange und nachdem ich schon einige Posts gesehen hab, dachte ich, dass ich auch mal mit dem philosophieren anfange.

Diese Jahr besuche ich die erste Buchmesse in meinem Leben: Die Frankfurter Buchmesse. Also bekomme ich als Debüt nicht nur eines der größten Events überhaupt, sondern mit Verlag und Bloggerakkreditierung auch noch die volle Woche. 

Die Buchmesse findet vom 19.10.2016 bis zum 23.10.2016 statt und ist für die meisten Besucher nur am Wochenende zugänglich. Ich dachte, dass ich, würde ich je auf die Buchmesse gehen können, zu dieser Gruppe dazugehören würde. Aber mehr als unerwartet darf ich schon früher da sein, mithelfen und mich von der Flut überschwemmen lassen.

Und ich befürchte tatsächlich das Schlimmste! Mindestens ein Bücherschock oder eine situationelle Lähmung durch die Masse an neuen, bunten und vielfältigen Büchern!

Ich kann es mir kaum vorstellen; so viele Bücher und buchliebende Menschen auf einem Haufen! Das wird eine Party. Ein Schlaraffenland. Eine magische Parallelwelt in der alle meine Träume wahr geworden sind…

Das Angebot ist riesig und ich werde vieles nicht sehen können und einiges vielleicht auch einfach übersehen. Aber ich bin nichtsdestotrotz unfassbar aufgeregt, denn wer weiß, wann mir das das nächste Mal passiert.

Na dann: Allons-y! Frankfurter Buchmesse ich komme!

Apropos! Hat jemand Empfehlungen? Was darf ich auf keinen Fall verpassen?

Und wer kommt von euch?

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(Copyright Frankfurter Buchmesse)

 

 

 


Witches walk devious paths.

Story-Samstag mit Tante-Tex!

Was bin ich? Ein bisschen Spaß am Schreiben heute! Es geht dieses Mal darum, kleine Gegenstandsbeschreibungen zu verfassen, ohne zu verraten, um was es sich dabei handelt. Hier der Link zum Post von Tante Tex:

https://wordpress.com/read/feeds/46635982/posts/1133819079

„Ich bin überall. Nur oft dann nicht, wenn man mich braucht. In diesen Momenten werde ich schmerzlich vermisst. Doch noch viel ärgerlicher wird es, wenn es mich scheinbar gibt: Die Fingerspitzen tasten, suchen, nur um festzustellen, dass ich – wieder einmal – nicht da bin.

Aber es gibt mich auch ganz anders; unabhängig und sehr praktisch. Ich öffne und schließe mein Maul, den ganzen Tag. Dort hüte ich Schätze zwischen Zunge und Zähnen, und manchmal auch in zahnlosen Backen.

In meinen rauen, sanften Tiefen geht selten etwas verloren oder rutscht vorbei ins Nichts. Doch des Öfteren kommt Angst auf, wenn ich ein bisschen länger brauche, um zwischen all den Dingen das Richtige herauszusuchen.”

Was könnte ich sein? Viel Spaß beim Raten 🙂


Witches walk devious paths.

Meine TBR-Liste diesen Monat

Dieser Monat hat schon nicht mehr all zu viele Tage, aber bis zum Ende habe ich trotzdem noch ein paar Bücher, die gelesen werden möchten. Deshalb sind sie auf meiner TBR – to be read – Liste. Und ganz oben drauf ist das Buch, das ich auch noch genauer vorstellen werde, weil es sich gerade in meiner Tasche befindet: Gulliver’s Reisen; oder besser gesagt, Gulliver’s travels von Jonathan Swift, weil ich es auf Englisch lese. Als Klassiker- Fan habe ich mich schon lange darauf gefreut, es endlich einmal aus dem Regal zu ziehen und zu lesen.

Aus derselben Klasiker-Liebe liegt auch The great Gatsby (Der große Gatsby) von F. Scott Fitzgerald auf Englisch auf meinem Stapel. Ich muss zugeben, dass ich den neuen Film mit Leonardo Di Caprio und Carry Mulligan gesehen und nicht wirklich gemocht habe. Er hätte mit Sicherheit noch schlechter sein können, aber eben auch deutlich besser. Weil das Buch in den USA und Großbritannien aber so viel Aufmerksamkeit bekommt, vor allem auch in den Schulen, wie hier zu Lande Kafka und Dürrenmatt, bin ich mehr als neugierig. Und ich bin natürlich der Hoffnung, dass sich wieder einmal bestätigt, dass das Buch besser ist als der Film.

Ebenfalls auf meiner Liste befindet sich ein Roman von Yoko Tawada. Sie hat dieses Jahr (2016) den Kleist-Preis gewonnen, der ihr noch verliehen wird. Einige ihrer Werke sind auf Deutsch und Japanisch verfasst, aber ich habe mich an ein ganz deutsches Exemplar gehalten, weil mir leider noch ein paar Japanisch-Kenntnisse fehlen. Ich lese deshalb Das nackte Auge, das eine West-Ost Geschichte aus einer anderen Perspektive darstellt. Ich möchte vor allem sehen, was ihr Schreibstil zu bieten hat und ob ihr Einfallsreichtum aus anderen Sphären schöpft, als der deutscher und englischer Autoren. Vielleicht ist das etwas anmaßend und überheblich, aber es ist ein wenig die Vorfreude, dass ich vielleicht etwas lese, das ich noch nie zuvor gelesen habe, was mich dazu bringt, diesen Roman in die Hand zu nehmen – abgesehen davon, dass sie einen sehr renommierten Preis gewonnen hat und das etwas über ihre schriftstellerische Qualität aussagen könnte.

Das vierte und vorerst letzte Buch auf meiner Liste ist der Roman Das letzte Testament der heiligen Schrift von James Frey. Es wurde mir von einer Freundin empfohlen, die ihm gegenüber aber selbst bereits ein wenig kritisch war. Sie hat es mir trotzdem ausgeliehen und ich bin sehr gespannt auf die Ideologie, die wohl einige große und wichtige Fragen der Philosophie und Religion zu erklären versucht. Wer schon einmal von James Frey gehört hat weiß, dass er durchaus umstritten und nicht auf den Mund gefallen ist. Dafür muss aber auch nur er selbst mit dem Endergebnis zufrieden sein. Vielleicht gehe ich deswegen selbst ein klein wenig kritisch an diese Lektüre heran. Aber, um ehrlich zu sein, das kann bei James Frey mit Sicherheit nicht schaden.

Das ist meine TBR-Liste für den Rest des Augusts. Viel Spaß beim Lesen und Recherchieren! Und Rezensionen folgen dann auf jedenFall, sobald ich sie alle durch habe.

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Meine Skala von 1 bis 10

Meine Bewertungsskala reicht von 1 bis 10. Dabei bewerte ich  das verwendete Material, die Art der Gestaltung, das Preis-Leistungsverhältnis und den Inhalt. Andere Eindrücke und bewertbare Kategorien, die von Buch zu Buch variieren können, fließen in die Gesamtnote mit ein, werden aber sicher nicht unkommentiert bleiben.

Meine Posts und Rezensionen findet ihr hier unten. Viel Spaß!

 

Der geheime Garten-Rezension

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Englische Version aus der Reihe der Collins Classics-The Secret Garden

von Frances Hodgson Burnett

Das Buch das ich unbedingt als erstes rezensieren möchte, ist Der geheime Garten von Frances Hodgson Burnett. Das Buch liegt mir sehr am Herzen und noch viel mehr, seit ich es vor kurzem wieder entdeckt habe und es mir sehr viel Spaß gemacht hat es zu lesen.

Ich stoße nicht oft auf Bücher, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, aber von Zeit zu Zeit stolpere ich über einen kleinen Schatz. Ich gebe zu, es sind oft Kinderbücher, aber nicht immer. Viele von ihnen habe ich auch schon einmal zuvor gelesen, oder in einer anderen Form, zum Beispiel als Hörspiel oder als Film genossen. Aber es ist immer Raum für neue, besonders gute Bücher.

Ich glaube mich zu erinnern, dass ich den geheimen Garten als Kind schon einmal als Film gesehen habe. Ich weiß auch, dass ich das Buch auf deutsch von Freunden ausgeliehen hatte und nie zum Lesen kam. Also habe ich es mir gekauft, als ich 2012 nach dem Abi mit einer Freundin nach Dublin geflogen bin. Und vor einer Woche habe ich es dann auch gelesen – auf Englisch.

Mary Lennox hat ihr Leben lang in Indien gelebt und wurde dort von der Dienerschaft ihrer Eltern versorgt. Nachdem beinahe alle, einschließlich ihrer Eltern von der Cholera hinweggerafft wurden, wird sie nach England zu ihrem Onkel gebracht, der in einem sehr großen und sehr einsamen Haus lebt. Ihre unangenehme Art stößt in der neuen Umgebung erstmals auf Widerstand und sie sieht sich gezwungen andere Wege einzuschlagen, um mit den Bediensteten umzugehen. Die Freundschaft zu Dickon, dem kleinen Bruder einer Angestellten, lässt sie die Welt noch einmal neu entdecken und zum ersten Mal die Luft der Kindheit schnuppern. Doch es verändert sich alles, was sie bis dorthin zu wissen glaubt, als ein Rotkehlchen ihr das Versteck eines Schlüssels offenbart und die Erzählungen des Gärtners Ben Weatherstaff in ihren Händen zum Leben erwachen.

Das Buch fängt ein kleines Bisschen träge an, kommt aber schnell in Fahrt. Es ist, trotz des etwas schwierigen Anfangs zu keinem Zeitpunkt langweilig. Das Tempo der aufeinanderfolgenden Geschehen ist gut aufeinander abgestimmt und lässt einen, ohne Hektik, zügig durch die Erzählung schreiten. Die Erzählung selbst ist kurios und macht sehr neugierig. Wenn man noch nicht weiß, wie es ausgeht, kann man es sich zwar schon recht bald denken, möchte es aber unbedingt selbst lesen und die Entwicklung der Charaktere beobachten. Sie lässt ein wunderbar wohliges Gefühl von Nostalgie aufleben – Von Kindheit, vom Spielen im Garten und im Wald und all den kleinen Geheimnissen, die man mit seinen Freunden und Geschwistern vor den Erwachsenen gehütet hat. Es ist sehr malerisch geschrieben und entführt zuverlässig aus der realen Welt. Nicht unbedingt in eine sorglosere Welt der Kindheit, aber sie ist egoistisch genug, um nicht einzusehen, warum man unglücklich sein sollte. Die Gedankengänge und der rote Faden sind einfach und sehr gut nachvollziehbar. Es wird recht schnell deutlich, dass der malerische Stil die Hauptrolle spielt und die Erzählung nicht auf eine aufwendige Struktur angewiesen ist, um zu überzeugen. Es ist eindeutig ein fiktionaler Roman, der auch schon von Kindern gelesen werden kann. Es macht aber Sinn, sich hier an die Empfehlung von zwölf Jahren und älter zu halten. Älter schließt definitiv niemanden aus. Ich bezweifle, dass ich den Tiefgang und die Weisheit dieses Buches vor ein paar Jahren schon zu schätzen gewusst hätte. Es ist aber auch eine gewisse emotionale Reife nötig, um die Naivität, die demonstriert wird und wichtig für die Handlung ist, als solche wahrzunehmen. Am Besten liest man einfach mal rein und macht sich selbst ein Bild, denn ich kann ganz sorglos behaupten, dass es sich um ein kleines literarisches Kunstwerk handelt, nicht per se um ein Kinderbuch und es sich in jedem Fall lohnen würde.

Das Cover ist etwas dunkel und sehr klassisch, eben nach Collins Classics Manier. Dafür, dass es dort als ein Kinderbuch gehandelt wird, ist es aber etwas zu ernst und sieht auf den ersten Blick aus, wie ein Krimicover.

Die Version die ich habe ist die Englische Taschenbuchausgabe aus der Reihe der Collins Classics. Das Buch hat 288 Seiten und eine schöne Taschengröße, Gekostet hat es nicht mehr als fünf Euro, den genauen Preis weiß ich leider nicht mehr.

Material: 8 aus 10

Gestaltung: 6 aus 10

Preis-Leistung: 9 aus 10

Inhalt: 8.5 aus 10

Gesamtnote: 7.9 von 10

Titel: The Secret Garden

Typ: Taschenbuch

Seiten: 288

Verlag: William Collins, Neuauflage 2010

Vom Verlag empfohlenes Alter: 12 und älter

Sprache: Englisch

ISBN-10: 0007351062

ISBN-13: 978-0007351060


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