Happy NaNoWriMo!

NaNoWriMo hat angefangen!nanowrimo

November ist National Novel Writing Month und Schreibinspiration für viele Schreibende, die sich gerne im Internet aufhalten und dort ein zu Hause gefunden haben. Ganz abgesehen davon ist es eigentliche eine ganz wunderbare Schreibübung für jeden, unabhängig von jeweiliger online-Affinität. Das Ziel ist ein Roman von ca. 50 000 Wörtern. Ob das Ziel erreicht wird, ist abhängig von Disziplin, Motivation und einer ordentlichen Idee. Für einige ist es bestimmt motivierend genug, dass ein guter ‘Roman/Novel’ verlegt werden könnte. Voraussetzung dafür ist, dass man sich auf der Webseite angemeldet hat und den Wordcount schafft.

Hört man sich aber ein bisschen um, bekommt man schnell mit, dass viele es als eine persönliche Herausforderung sehen und sich selbst ein Ziel stecken. Das kann eine Wort- oder Seitenanzahl sein, die lange anstehende Überarbeitung eines Manuskripts,  oder auch einfach nur die Suche nach einer neuen Routine, in der das Schreiben wieder häufiger vorkommt.

Alleine die Gemeinschaft und der kleine Hype, der einen immer wieder an seine selbst gestellte Aufgabe erinnert, sorgen dafür, dass viele deutlich produktiver sind, als normalerweise. Ob man einen Roman in einem Monat schreiben kann?  Es ist bestimmt nicht unmöglich. Ob er gut ist ist dahingegen eine andere Frage. NaNoWriMo sorgt aber mit Sicherheit dafür, dass einige Projekte, die schon lange nicht mehr angerührt wurden, wieder etwas Aufmerksamkeit und Pflege bekommen.                                                                                        Wer weiß, vielleicht ist da ja sogar was ordentliches dabei.

NaNoWriMo hat bereits begonnen; Start war am 1. November.

Geschrieben wird bis zum 30. November um 11:59 Uhr.

Gesamtziel: Ein 50 000-Wörter-Roman

Jemand dabei, der mitmacht? Und was haltet ihr von der Idee?


Witches walk devious paths.

An abundance of Green-Books

Teil 1: The Fault in our Stars / Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Sie stehen in fast jedem Zimmer und auf fast jedem Buchregal der, vorwiegend weiblichen und jugendlichen, Fangemeinde John Greens. Und kaum ein Buch wurde so sehr verehrt und diskutiert, angehimmelt und auseinandergenommen, wie The Fault in our Stars bzw. Das Schicksal ist ein mieser Verräter.

the fault in our starsMan kann es niemandem wirklich verübeln, denn die angesprochenen Themen sind nicht gerade die einfachsten und ungefährlichsten. Krebs und Tod in einem Jugendbuch verbunden mit den Abenteuern des Aufwachsens, der ersten Liebe und der Ungewissheit, ob irgendeiner es überhaupt bis zum legal-drinking-age schafft, sind schwere Steine in jeder Erzählung. John Green hätte viel falsch machen können und hat es geschafft, den Krebs nicht in der Vordergrund zu rücken. Das Problem mit dieser Meinung und Aussage ist, dass sie grundsätzlich subjektiv ist. Viele Leser waren der Meinung, dass die, oft tödlichen, Erkrankungen romantisiert wurden und Krebs verherrlichen würden. Ich persönlich kann mir nur schwer ein Buch vorstellen, dass deutlicher aufzeigt, wie limitierend, einschränkend und (pardon) beschissen eine solche akute Krankheit tatsächlich ist, ohne explizit in jedem zweiten Satz zu erwähnen, dass Krebs nicht romantisch und keine schöne Erfahrung ist. Das Buch zeigt, dass neben dem Schicksal, mit dem die Protagonisten umgehen müssen, der Rest des Lebens nicht immer ganz verloren gehen muss, aber trortzdem massiv davon beeinflusst wird. Es ist ein Taschentuch-Buch, weil wenig geschönt wird. Es ist von Zeit zu Zeit sprachlich hochgestochen, was ich in den meisten Dialogen genossen habe, weil es eine fiktionale Geschichte ist und die Fiktion der Intelligenz, die die Charaktere sprachlich darstellen, etwas ist, das zwar nicht wirklich real, aber schön vorzustellen ist. Nur an wenigen Stellen, war das Klischee ein bisschen zu bedient und nicht mehr glaubwürdig.

Ich bin mir nicht sicher, wie ich zu dem Buch stehe. Ich habe starke Meinungen, durfte aber auch viel von den Diskussionen über das Buch mitbekommen. Es ist ein Thema, über das ich bis jetzt noch nicht viel gelesen habe. Es ist nicht einfach sich daran zu wagen und man hätte es vielleicht auch besser machen können. Ich vermute aber, dass es egal wäre, wie die Geschichte um Hazel und August dargestellt würde, es fände sich immer jemand, der ein Problem damit hätte und sich persönlich angegriffen fühlen würde.

Grundsätzlich finde ich es empfehlenswert und in der heutigen non-Fantasy Jugendbuch Landschaft eine Abwechslung, was die Thematik betrifft.

Wie steht ihr zu dem Buch? Habt ihr es gelesen? Was ist eure Meinung zu der Umsetzung und würdet ihr es weiterempfehlen?

Ich bin gespannt auf eure Antworten!


Witches walk devious paths.