Happy NaNoWriMo!

NaNoWriMo hat angefangen!nanowrimo

November ist National Novel Writing Month und Schreibinspiration für viele Schreibende, die sich gerne im Internet aufhalten und dort ein zu Hause gefunden haben. Ganz abgesehen davon ist es eigentliche eine ganz wunderbare Schreibübung für jeden, unabhängig von jeweiliger online-Affinität. Das Ziel ist ein Roman von ca. 50 000 Wörtern. Ob das Ziel erreicht wird, ist abhängig von Disziplin, Motivation und einer ordentlichen Idee. Für einige ist es bestimmt motivierend genug, dass ein guter ‘Roman/Novel’ verlegt werden könnte. Voraussetzung dafür ist, dass man sich auf der Webseite angemeldet hat und den Wordcount schafft.

Hört man sich aber ein bisschen um, bekommt man schnell mit, dass viele es als eine persönliche Herausforderung sehen und sich selbst ein Ziel stecken. Das kann eine Wort- oder Seitenanzahl sein, die lange anstehende Überarbeitung eines Manuskripts,  oder auch einfach nur die Suche nach einer neuen Routine, in der das Schreiben wieder häufiger vorkommt.

Alleine die Gemeinschaft und der kleine Hype, der einen immer wieder an seine selbst gestellte Aufgabe erinnert, sorgen dafür, dass viele deutlich produktiver sind, als normalerweise. Ob man einen Roman in einem Monat schreiben kann?  Es ist bestimmt nicht unmöglich. Ob er gut ist ist dahingegen eine andere Frage. NaNoWriMo sorgt aber mit Sicherheit dafür, dass einige Projekte, die schon lange nicht mehr angerührt wurden, wieder etwas Aufmerksamkeit und Pflege bekommen.                                                                                        Wer weiß, vielleicht ist da ja sogar was ordentliches dabei.

NaNoWriMo hat bereits begonnen; Start war am 1. November.

Geschrieben wird bis zum 30. November um 11:59 Uhr.

Gesamtziel: Ein 50 000-Wörter-Roman

Jemand dabei, der mitmacht? Und was haltet ihr von der Idee?


Witches walk devious paths.

Our Chemical Hearts

our-chemical-hearts

Jugenbuch auf Englisch, damn fine

von Krystal Sutherland

UGH! So ein gutes Buch!

Our Chemical Hearts  ist ein fiktionales Jugendbuch, das wirklich Spaß gemacht hat. Und das, vorweg, ein sehr gutes Weihnachtsgeschenk sein könnte (auch für Nicht-so-viel-Leser).

Henry Page ist – klassisch in diesem Genre – nicht auf dem Gipfel auf der High School-Popularitäts-Skala zu Hause; und die Umschreibung ist hier nötig, einfach so.Er ist nerdig, geekig, rundum gut erzogen und hat mit dem zerstörerischen Ruf seiner Schwester zu kämpfen, die früher jugendliche Straftäterin und mittlerweile Mutter und hoch studiert ist. Seine besten Freunde wohnen fast schon bei ihm und er bei ihnen, und eigentlich scheint in ihrem letzten Schuljahr alles ganz gut zu laufen. Doch dann taucht der Erzfeind aller nerdigen, geekigen, guten Noten-Schreiber auf: Ein Mädchen. Henrys ganz persönliches Kryptonit heißt Grace Town und ist angebracht seltsam. Sie sieht heruntergekommen aus, läuft mit Stock und hat scheinbar keine Vergangenheit, die sie mit ihrem neuen Umfeld teilen möchte. Sie werden zusammen als neue Chefredakteure ihrer Schulzeitung bestimmt, zusammen in ein kleines Zimmer gezwängt und sollten sich während dieser Zeit eigentlich nicht unbedingt näher kommen (weil, hochreflektierte Jugendliche und was sind Hormone nochmal). Dass das nicht funktioniert, ist zu erahnen.

Wenn das Buch nicht so hochaktuell wäre (übrigens, am besten noch vor der Präsidentschaftswahl in den USA lesen) und sich selbst, das Internet und Jugendbücher mit hochreflektierten Jugendlichen nicht dauernd selbst auf die Schippe nehmen würde, dann hätte das Ganze auch furchtbar schief gehen können. Ist es aber nicht. Respekt und Fleißsternchen, wohlverdient. Es ist ein Jugendbuch und es erfüllt alle Wünsche, die man für es haben kann. Wer John Green ( ja, ich weiß, schon wieder) gerne gelesen hat, mit Catcher in the Rye von Salinger und Eleanor and Park von Rainbow Rowell etwas anfangen kann, der sollte dieses Buch – alleine schon wegen der Pop-culture-Referenzen – unbedingt lesen, sich zu Weihnachten wünschen und eventuell auf eine gute Übersetzung hoffen.

Der Hauptcharakter nimmt sich als Jugendlicher selbst nicht so ernst, aber die Story ist ein herrlicher Egoist, was die Tragweite jeder einzelnen, winzigen Handlung angeht. Und als einigermaßen geübter Jugendromanleser kommt man voll auf seine Kosten. Man wird es aber auch genießen können, wenn man sonst nicht so viel aus dem Genre liest oder nur wenig Ahnung von der Online-Kultur (e.g. Katzenvideos, Memes und den dunklen Seiten von tumblr) hat.

Was nicht gefallen könnte: Die Sprache ist erwachsen und sehr schlagfertig. Passend für einen Jugendroman, der von Jugendlichen gelesen wird. Es wirkt vielleicht nicht zwingend realistisch, aber erfüllt doch ein wenig die Hoffnungen und Träume von Unterhaltungen, die nicht nur aus grammatischen Desastern und schlechten Beleidigungen bestehen. Die Werte des Hauptcharakters, die zu Anfang deutlich hervorgehoben werden, gehen auf dem Weg durch die Story erstaunlich schnell verloren; das hat mich vor allem gestört, weil die demonstrierte Reflektiertheit und die Handlung deshalb nicht immer miteinander in Einklang zu bringen sind.

Ein paar orthographische Fehler, fehlende Wörter und einsame Anführungszeichen sind in der Verkaufsauflage hoffentlich ausgemerzt; zumindest hoffe ich, dass ich nur ein Leseexemplar habe, denn das wäre schon ein bisschen bitter.

Übrigens haben die Fische auf dem Cover tatsächlich eine Bedeutung; wie metaphorisch diese ist, muss man selbst nachlesen. Es ist ein Jugendbuch dieser Zeit und wird ein hoffentlich ein Publikum erreichen, dass es zu schätzen weiß.

Titel: Our Chemical Hearts

Autor: Krystal Sutherland

Verlag: Hot Key Books (Okt. 2016)

Lesealter (vom Verlag empfohlen): 12-16 (älter ist fast besser)

Genre: fiktionales Jugendbuch

Seitenzahl: 313

Preis: 8,99€ (Taschenbuch)

ISBN-10: 1471405834

ISBN-13: 978-1471405839


 Witches walk devious paths.

Eine Reihe voller Schätze

Jetzt war aber wirklich lange genug Pause.

Die Buchmesse ist vorbei und die Erschöpfung hat mich schon währenddessen eingeholt. Trotzdem, nach einem Tag Pause, ging es dann weiter und durchs Wochenende. Und da war was los! Eindrücke kommen auch noch in einem Picture-Post, aber zuerst einmal natürlich die Errungenschaften meiner arbeitsamen Woche.

Neben Büchern gab es allerlei Goodies, die man mitnehmen durfte, die sich aber im Rahmen halten, wenn man eigentlich gar nicht nach ihnen sucht. Ohne schafft man es aber trotzdem nicht aus den Hallen meiner Träume.

Poster, Buttons – die ich auch alle schon an meine Jeansjacke gepinnt habe – Schlüsselanhänger, einen Tassenuntersetzer (oder zumindest glaube ich, dass das was ich da habe einer ist), Kalender, Süßes (wovon ich nicht viel mit nach Hause gebracht habe, weil es wesentlicher Teil meiner Verpflegung war) und ein Haufen anderer Sachen. Natürlich auch der Semestervorrat an Kullis und Notizblöcken, schließlich war man ja nicht nur zum Spaß da. Das Schönste am ganzen Wochenende war aber, andere Blogger kennen zu lernen! Unter anderem waren das

Jessika von Jessies Bücherkiste,

Julia von Miss Foxy Reads,

Sandra von Piglet and her Books,

Sandy von Black Tea Books, die meinen letzten Post auch schon gefunden hat 🙂

und natürlich Dani von einlesehorn, mit der ich erfolgreich durch Halle 4.0 und 4.1 geschlendert bin und Einhorn-Vibes genossen habe! Und die außerdem einen schönen Blog hat und eine Verlosung einiger Goodies veranstaltet. Lohnt sich also mal vorbeizuschauen.

Das einzige Buch, das ich unbedingt haben wollte aber nicht bekommen habe, ist The Christmassaurus von Tom Fletcher. Leider hatte Random House UK am Samstag schon zusammengepackt – das Buch war sogar dagewesen! Nur verkaufen wollten sie es nicht. Aber ich hoffe, dass ich da noch irgendwie dran komme. (English-Book-Shop Konstanz ist hier noch meine letzte analoge Hoffnung).

alles-buttonjackeSo sah es in meinem Zimmer nach einigem Aufräumen und Sortieren aus – man kann den Boden wieder sehen. Aber es wird noch einiges hin und her geschoben und dann auch verschenkt, also wird es noch ein bisschen dauern, bis ich wieder in aller Ruhe auf meinem Teppich liegen, an die Decke gucken und über mein Leben nachdenken kann.

Und hier kommen die Bücher! 18 insgesamt und die meisten auf Englisch :D.

the-spy-of-venice-2Das erste englischsprachige ist The Spy of Venice von Benet Brandreth. Ein Shakespeare Roman mit Twist aus dem Verlag twenty7.gluck-ist-wenn-man-trotzdem-liebtGlück ist, wenn man trotzdem liebt von Petra Hülsmann. Ein Spiegel-Bestseller, der bei Bastei Lübbe erschienen ist.an-abundance-of-katherinesAn Abundance of Katherines von John Green! Meine Sammlung an John Green Büchern ist, bis auf Let it Snow, also fast komplettiert! Es wurde von Dutton-Penguin veröffentlicht und ich bin froh, dass ich eins mit schönem Hardover bekommen habe (passt ins Regal).the-book-of-storms-2The Book of Storms von Ruth Hatfield, ebenfalls auf Englisch und ebenfalls von Random House – Hot Key Books – veröffentlicht.the-lonely-life-of-biddy-weirNoch ein weiteres Buch von twenty7, geschrieben von Lesley Allen ist The Lonely Life of Biddy Weir. Ein Buch über nicht ganz so normale Menschen und eines auf das ich mich wirklich freue.die-vermisstenVom deutschen Penguin gibt es den Psychothriller Die Vermissten, das von Caroline Eriksson geschrieben wurde. classic-nursery-talesVielleicht etwas unerwartet hier zwischen drin, ein englisches Gutenachtgeschichtenbuch. Aber sowohl Cover, als auch die Bilder drinnen und die Sprache, die verwendet wird, sind wunderschön. Es ist auch eine Random-House Veröffentlichung.our-chemical-heartsAußerdem – und auf Empfehlung – Our Chemical Hearts von Krystal Sutherland und von Hot Key Books, mit der Warnung vor strong language auf der Rückseite :D.the-thornthwaite-betrayalVon Picadilly vielleicht etwas für jüngere Leser (Also mich! Nein Scherz, aber ja doch 🙂 ) ist The Thornthwaite Betrayal von Gareth P. Jones.cell-7Auch eher aus der Thriller-Richtung ist Cell7 von Kerry Drewery , ebenfalls von Hot Key Books.die-welt-war-besser-ohne-dichUnd zwischendrin wieder etwas Deutsches: Ein Jugendbuch von Ravensburger, Die Welt wäre besser ohne dich von Sarah Darer Littman.schlafose-nachtDas nächste ist Schlaflose Nacht aus dem Hanser-Verlag, geschrieben von Margriet de Moor, das mit 126 Seiten das dünnste im Stapel ist.the-girlsEbenfalls von Hanser ist Emma Clines The Girls, das thematisch ganz ganz anders klingt, als der Rest der Bücher. Ich bin ehrlich neugierig, weil ich schon viel darüber gelesen habe, vor allem aus der amerikanischen Presse. Aber die Meinungen scheiden sich ein wenig, und jetzt kann ich es endlich selbst lesen.es-ist-nicht-fairEin weiterer Roman von Hanser ist Es. Ist. Nicht. Fair. von Sarah Benwell, dessen Titel schon Herzzereißen ankündigt; also Taschentücher raus.das-apfelblutenfestVon Pendo (Piper) liegt außerdem das Buch mit dem schönsten Cover auf meinem Tisch: Das Apfelblütenfest von Carsten Sebastian Henn.paper-aeroplanesDas Jugendbuch paper aeroplanes von Dawn O’Porter ist ebenfalls von Hot Key Books und ist ein Buch über Freundschaft in einem wunderbaren und beschissenen Alter, während alle auf der Suche nach sich selbst sind und auf dem Weg dorthin immer wieder über ihre eigenen Leichen stolpern.lebkuchenweiblein-2Wieder unerwartet mittendrin aber ein absolut herrliches Kinderbuch ist: Alle warten auf das Lebkuchenweiblein von Heidi Knobloch aus dem Silberburg-Verlag. Super für etwas fortgeschrittene Erstleser und fürs Vorlesen in der Vorweihnachtszeit.a-library-of-lemonsUnd das allerletzte Buch ist das zweite von Picadilly: A Library of Lemons von Jo Cotterill, das das mit Abstand leuchtendste Cover hat ( so gelb!)

Ich bin gespannt, was mich hier erwartet aber alleine die Menge an neuen Büchern ist ein Traum. Und irgendetwas davon wird schon gut sein – hoffe ich zumindest. Aber darüber halte ich euch auf dem laufenden, mit Comprehensive Reviews und gelegentlicher Auslassungen, die sich hoffentlich in Grenzen halten werden.

Best wishes!


Witches walk devious paths.

Die Buchmesse hat begonnen.

Nach einer langen Fahrt von Konstanz nach Tübingen und dann, in einem süßen, alten Mazda, von Tübingen nach Frankfurt kamen wir Dienstag Mittag auf der Buchmesse an. Aufbau, Toiletten finden und sich ein bisschen umgucken, bevor das Chaos losgehen würde.

cimg5821

Ironische Toiletten…

Und es ging los. Pünktlich um 9 Uhr morgens strömten Fluten von Fachbesuchern aus der S-Bahn ins Torhaus, durch die Taschenkontrolle und dann, über bunte Teppiche, in die Hallen der Aussteller.

cimg5800

verhüllte Teppiche am Dienstag

Und bunte Teppiche am Mittwoch

Ausgestattet mit türkisenem Band in den Haaren und am Arm, mit Äpfeln, Birnen und Müsliriegel und diversen Ausweisen schwappte man durch die immer voller werdenden Gänge. Ein bisschen viel auf einmal, vor allem, wenn man zum ersten Mal auf der Buchmesse ist. Es ist ein Paradies, keine Frage, es ist nur sehr viel davon und ich wusste überhaupt nicht wo ich anfangen sollte. Ich glaube aber, dass ich es ganz gut geschafft habe. Ich habe zwei Hände voll Buttons für meine Jeansjacke,

cimg5918

Buttons!

Unmengen an Postkarten und Lesezeichen und zumindest einmal eine Idee von den verschiedenen Bereichen, die in der Verlagswelt abgedeckt werden müssen. Am aufregendsten scheint es bei den Rechten und Lizenzen zuzugehen. An Tischen voller kleiner Snacks und zwischen Kaffeetassen, direkt an den Gängen oder verborgen hinter Vorhängen werden Geschäfte ausgehandelt, Rechte eingekauft und das Verlagsprogramm mitgestaltet.

Die großen Verlage mit riesigen Ständen sind einfach zu finden und bewerben ihre neusten Bücher, Hörbücher und alles andere, was sie so verkaufen. Aber zwischendrin, manchmal sehr versteckt und in Ständen, die kaum zwei Meter breit sind, findet man Papeterien und Kleinode an Büchern, die das Verlagsprogramm der letzten 30 Jahre wiederspiegeln. Sehr unterschiedlich aber alles sehenswert.

Vier weitere Tage stehen uns noch bevor, Menschen treffen und ein- zwei Programmpunkte abhaken und dann wird sie auch schon wieder vorbei sein. Wahrscheinlich viel zu früh, und das obwohl meine Füße heute schon wehtun.


Witches walk devious paths.

Bücher mit Beinen

oder auf  Rädern?

Ende September und Anfang Oktober hat sich mein ganzer Hausrat nämlich auf die Reise gemacht und ist umgezogen.

Einige meiner Bücher sind dabei auf der Strecke geblieben ( wortwörtlich, im Haus meiner Eltern), um Platz für neues und vor allem erst einmal anderes zu schaffen 🙂

cimg5742

Hier hatten sie einmal gestanden

cimg5780

Diese dürfen bei meinen Eltern wohnen

cimg5788

und das ist alles, was bis jetzt in meinem neuen Zimmer steht.

Es war nicht so schwer zu entscheiden, was mit durfte. Alles was hier steht, ist ungelesen und wartet nur darauf endlich einmal in die Hand genommen zu werden.

Gefährlich, ich weiß und ich vermisse auch schon einige Cover an die ich mich gewöhnt hatte. Es gibt noch nicht einmal ein Safe-Book, von dem ich weiß, dass es gut ist und auf das ich im Fall aller Fälle zurück greifen kann. Hard-Core SUB-Regal.

Ich bin mir sicher, dass es irgendwie funktioniert, immerhin ein guter Grund für neue Bücher 😀


Witches walk devious paths.

Looking for Alaska

looking-for-alaska-2

Da haben wir uns fast von vorne nach hinten gearbeitet.

Das ist der 6. Teil von An Abundance of Green-Books, der Post-Reihe über die John Green-Bücher die ich gelesen, und die, die ich noch nicht gelesen habe!

Und von vorne nach hinten, weil Looking for Alaska oder Eine wie Alaska das erste Buch von John Green ist, das veröffentlicht wurde. Und ich glaube als Nerdfighter darf man vermuten, dass es das Buch ist, auf das er doch scheinbar immer noch am stolzesten ist. Er hatte viel Erfolg mit The Fault in our Stars, das teilweise dem Leben und Leiden von Esther Earl, einer Nerdfighterin mit Krebs, nachempfunden ist. Alaska ist aber das erste Buch, das es in die Öffentlichkeit geschafft hat und erfolgreich wurde. Und das ist an sich schon eine Leistung. Der Markt für Jugendbücher hat recht spezifische, aber kaum fassbare Kriterien, nach denen Erfolg und Misserfolg Bücher heimsuchen. Und trotzdem hat es diese eine, erste Buch gleich auf Anhieb geschafft, seine Leser zu begeistern. Und vielleicht, weil es nichts schönt. Die Story ist unangenehm und nüchtern lebensnah. Hoch- und Tiefpunkte und Greens Hauptcharaktere haben ihre archaischen Momente und es geschehen Sachen, die nicht unbedingt im wahren Leben in einer solchen Sukzession aufeinanderfolgen würden, aber YAY! – Dafür ist es ein fiktionales Buch. Sonst bräuchten wir es nicht und es würde wahrscheinlich auch keiner lesen. Es ist besonders, weil es Protagonisten hat, die man versteht, die widerlichen Alkohol trinken, weil er billig ist und unter einer feuchten Steinbrücke sitzen und rauchen, damit sie nicht erwischt werden. Sie sind Teenager, wie sie eben sind; neugierig, voller Selbstzweifel und unfassbar sturköpfig. Für die Nachvollziehbarkeit, wäre es tödlich, würde man tatsächlich alles nachvollziehen können. So sind Menschen nicht.

Miles ist ein eher unfreiwilliger Einzelgänger und kommt nach einer sehr traurigen Abschiedsparty ohne Gäste auf ein Internat nach Alabama. Er will sich auf die Suche nach dem Great Perhaps machen und sich dabei selber finden. Dort angekommen trifft er Alaska Young. Sie hat sich ihren Namen selber aussuchen dürfen und ihre Selbstsicherheit fasziniert ihn sehr. Er hat Freunde, macht neue Erfahrungen und kommt ihr im Laufe des Schuljahres immer näher, bis ein Autounfall sie unerwartet und ungeklärt mit der Realität des Lebens konfrontiert.

Ich habe es gerne gelesen und gerne noch einmal gelesen, ein Trend bei mir, wenn mir Bücher gefallen. Aber es ist kein Wohlfühl-Buch sondern eines, das unangenehme und unkomfortable Situationen genauso beschreibt, wie es den Protagonisten zwischen den Zeilen Seelen zuspricht. Es hat mich sehr an Catcher in the Rye erinnert und das bestimmt nicht nur aus Zufall. Ein Buch zum Reflektieren und Erwachsenwerden – und das schließt eine Häufung von peinlichen Ereignissen, dummen Entscheidungen und unerklärlichen Menschen und Gedankengängen zwangsläufig mit ein.

Es ist ein Buch für Jugendliche und alles was älter ist, aber die Altersangabe vom Verlag hat durchaus ihren Grund. Es gibt explizitere Szenen und Konversationen, die im Kontext wichtig sind und nicht fehlen dürfen. Es ist hier sicher eine Frage des Ermessens, ob der Leser vierzehn sein muss, oder das Buch mit zwölf schon in die Hand nehmen darf. Es ist auf jeden Fall ein Buch das sich zu lesen lohnt.

Meiner Meinung nach das beste und wohlüberlegteste Buch von John Green und deshalb auch ein guter Abschluss für An Abundance of Green-Books, der Post-Reihe über die John Green-Bücher die ich gelesen und die, die ich noch nicht gelesen habe! Vorerst natürlich, denn es folgen hoffentlich noch ein paar weitere.

Titel: Eine wie Alaska (Looking for Alaska)

Autor: John Green

Verlag: Dutton (2005)

Lesealter (vom Verlag empfohlen): 14-17

Genre: fiktionales Jugendbuch

Seitenzahl: 256

Preis: 7,99€ (Taschenbuch)

ISBN-10: 0142402516

ISBN-13: 978-0142402511


Witches walk devious paths.

Liebster Blog-Award

Ich wurde von buecherjase zum Liebster Blog Award nominiert. Vielen lieben Dank dafür!

Hier noch einmal kurz die Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

 

Und hier sind die Fragen und Antworten:

 

1. Wie würden deine Freunde dich beschreiben und nimmst du dich selbst ähnlich oder anders wahr?

Wahrscheinlich ein bisschen durch den Wind und unkonzentriert, aber ich hoffe doch ganz nett 🙂 . Ich glaube ich bin ein bisschen strenger, wenn es um meine Gedankenspringerei geht, aber sonst weiß ich auch nicht genau, wie meine Freunde mich sehen. Ich habe ein paar sehr sehr liebe und einzigartige Menschen gefunden, deren Freundscchaft mir viel bedeutet, also kann ich nicht ganz alles falsch gemacht haben 😀

 

2. Liest du lieber lange oder kurze Kapitel?

Gutes Buch, spannend geschrieben: Lange Kapitel

Nicht so spannend geschrieben oder wechselnde Perspektiven: Kurze Kapitel

 

3. Was ist dein Lieblingsgenre und warum?

Fantasy! Weil man damit alles  machen kann und andere Genres miteinbeziehen kann. Und e slässt so wunderbar viel Raum für Unerwartetes und Träumereien.

 

4. Welche Buchverfilmung fandest du besser als das Buch?

Herr der Ringe – hear me out; ich habe es gerne gelesen, auch noch auf Englisch, aber es ist wirklich nicht einfach einen roten Faden beizubehalten. Die Welt ist groß und detailreich und deshalb auch schwer zu lesen, vor allem, wenn man gefühlte sieben Kapitel im Wald unterwegs ist. Die Filme haben die ganze Story zusammengezogen und teilweise ein bisschen stark verändert. Trotzdem mag ich die Filme lieber, zur Unterhaltung sind sie definitiv besser geeignet.

 

5. Wo liest du am liebsten?

Im Zug oder Bus, wenn mir gerade einmal nicht schlecht wird, an der Bushaltestelle im Bett und auf dem Sofa 🙂

 

6. Nenne ein Schulbuch, das du sehr mochtest und eines, das du gar nicht mochtest.

Ich mochte Kafka, der Proceß. Schön abstrakt und man konnte wirklich alles reininterpretieren, was man wollte.

Ich mochte keines der Bücher, die moderne Teenager darstellen sollten. Mit fällt gerade kein Titel ein, weil ich sie, wohlweislich, verdrängt habe. Sie haben immer versucht sich anzubiedern und waren dadurch schon von vornherein unerträgliche Fremschäm-Quellen.

 

7. Welche Bücher-Plattform gefällt dir am besten und warum? (Blog, Bookstagram, Tumblr, Booktube, Goodreads, Lovelybooks etc.)

Mein absoluter Favorit sind Blogs und dann tumblr.

 

8. Wenn jemand dir die Frage stellen würde: „Warum liest du gerne/oft?“ was würdest du der Person antworten?

Weil mir Bücher andere Welten aufmachen und Zuflucht bieten, wann immer ich sie brauche. Weil sie nachdenklich machen und immer wieder zeigen, dass es mehr als nur eine Perspektive gibt, egal in welcher Situation man sich befindet. Weil sie Mut machen und mich dazu bringen, treudoof-glücklich zu grinsen und schlafen zu gehen.

 

9. Was für Hobbys, außer dem Lesen, hast du noch?

Schreiben, Tagträumen, Zeichnen, Nachdenken und Organisieren (Ich mach es gerne und versuche auch es umzusetzen)

 

10. Willst du dein Hobby zum Beruf machen oder glaubst du es würde dir den Spaß an der Sache verderben?

Ich will es unbedingt zu meinem Beruf machen! Es soll nicht nur ein immerwährendes Hoch sein, sondern ein auf und ab mit guten und schlechten Tagen. Alles andere wäre nicht realistisch. Außerdem hoffe ich, dass ich mich auch immer weiter verändere und meine Hobbys sich genauso weiterentwickeln.

 

11. Machst du viele TAGs mit, oder eher nicht? Auf welcher Plattform machst du am liebsten TAGs mit?

Bisher noch nicht. Ab und zu, aber ich wähle sie gerne bewusst aus, wenn sie mir gefallen und gerade Spaß machen.

Ich nominiere:

leselebenszeichen

Wissenstagebuch

Büchermops

Kinderohren

Nette Bücherkiste

Und meine Fragen sind:

  1. Kannst du beim Lesen Musik hören?
  2. Verleihst du deine Bücher gerne/ungerne?
  3. Und  du selbst? Leihen oder Kaufen (bzw. geschenkt bekommen,etc.)?
  4. Sind Bücher für dich Gebrauchsgegenstände, denen man ansehen darf, dass sie in die Hände genommen werden oder sind sie Kleinode in deiner Einrichtung, die keine Abnutzungserscheinungen haben sollen?
  5. Welches Genre hat, deiner Meinung nach, die schönsten Cover?
  6. Was machst du mit richtig schlechten Büchern? Liest du sie zu Ende oder legst sie zur Seite?
  7. Hast du noch ein Kinderbuch/Buch aus deiner Kindheit, das dir viel bedeutet?
  8. Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie sehr blendest du beim Lesen die Welt um dich herum aus? (1 gar nicht – 10 absolut alles)
  9. Warum sind Rezensionen so unbeliebt?
  10. e-book oder Papier?
  11. Was machst du gerne oder möchtest du mal wieder machen? Ideen und ganz viel Raum um noch etwas dazu zu schreiben:

Spazieren, Basteln, künstlerisches allgemein (Zeichnen, Malen, etc.), Sport, Kochen, Backen, Nähen, Handwerken, Tierpflege, Decken- und Kissen- Schlösser bauen, Auto fahren, Motorrad fahren, Geo-cachen, Stadt aanschauen, Wandern, Motorrad fahren, Kneten, Haustier kuscheln, Seifenblasen pusten, Disney-Filme gucken, Briefe schreiben, Geburtstagskarten schicken, Sommerlebkuchenhaus bauen, Sindharin auffrischen, Chemie-Experiment  mit allem machen was man so  im Haus finden kann, auf dem Boden liegen und in den Himmel gucken, Straßenmalkreide malen, Fahrrad fahren,…

Viel Spaß beim Beantworten!


Witches walk devious paths.

An Abundance of Katherines . Teil 5

an-abundance-23

Teil 5 von “An Abundance of Green-Books”

Wie soll das Kind denn heißen? Katherine!

Teil 5 von „An Abundance of Green-Books“, die Post Reihe über die John Green-Bücher die ich gelesen habe, und die, die ich noch nicht gelesen habe!

Es ist ein bisher nicht verfilmtes Buch, eine Geschichte über Katherines, aber nicht über John Greens Schwägerin, Namensgeber für diese Post-Reihe und ironischerweise eines der Zwei Bücher, die ich noch nicht gelesen habe! Und deshalb geht es heute um… An Abundance of Katherines.

Ich muss gestehen, dass ich den deutschen Titel erst noch googeln muss. Momentan tippe ich, ganz ohne Internet, im Zug und er mag mir einfach nicht einfallen. Auf Englisch hatte ich ihn aber schon häufig gehört. Sagt das was über den Erfolg des Buches? Weiß da jemand was? Das würde mich sehr interessieren. Den deutschen Titel füge ich, sobald ich es in W-LAN-Gefilde geschafft habe oder wieder in der Nähe meines LAN-Kabels bin, hier ein:

Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

An Abundance of Katherines ist eine Geschichte über Begegnungen und Beziehungen zu Menschen und Im Besonderen über romantische Beziehungen. Und diese Beziehungen von Hauptcharakter Colin heißen nebenbei alle Katherine. Im Rückblick auf diese, nicht wirklich zufällige, Namensgleichheit und durch die enthüllenden Umstände eines Roadtrips, erfahren wir im Laufe der Erzählung immer mehr über die Geschichte und das Leben unseres Protagonisten. Dabei erfahren wir einiges über seine Art des Denkens, über ein ‘mathematischen’ Theorem, das das Katherine-Phänomen erleuchten soll und werden mit ein-zwei unerwarteten Begegnungen konfrontiert.

Ich habe, außerhalb der John-Green-Fangemeinde nur seltenst von dem Buch gehört. Die, die es gelesen haben, waren aber alle der Meinung, dass es ein gutes Buch sei. Ganz bewusst der Konjunktiv hier, weil ich es eben noch nicht gelesen habe, aber sehr gespannt bin. John Green scheint Roadtrips zu mögen und sie sind als narratives Mittel durchaus sinnvoll. Weil sie die persönliche ‘Reise’ / Entwicklung der Charaktere physisch nachzeichnen und Raum für den Ablauf bieten, ohne zu viele äußere Eindrücke, die den Fortgang vereiteln könnten.

Ich glaube unsere Bücherei hat es und ich werde es mir mal ausleihen. Im selben Zug könnte ich dann „Let it snow“ ebenfalls mitnehmen, denn die Herbstzeit ist über uns hereingebrochen und ich bin mehr als glücklich darüber.

Wer hat das Buch gelesen? Und könnt ihr es empfehlen?

Und damit ist es auch schon wieder vorbei mit Teil 5 von „An Abundance of Green-Books“, die Post Reihe über die John Green-Bücher die ich gelesen habe, und die, die ich noch nicht gelesen habe! Ein Buch steht noch aus und dann kommen hoffentlich noch einige mehr 🙂

Titel: An Abundance of Katherines

Autor: John Green

Verlag: Puffin (1. Auflage: 2006)

Vom Verlag empfohlenes Lesealter: 12-16

Genre: Jugendbuch

Typ: Taschenbuch

Seitenzahl: 272

Preis: 6,99€

ISBN-10: 9780142410707

ISBN-13: 978-0142410707


Witches walk devious paths.

Paper Towns: Teil 4 von “An Abundance of Green-Books”

paper-towns-2

Teil 4 von „An Abundance of Green-Books“, die Post Reihe über die John Green-Bücher die ich gelesen habe, und die, die ich noch nicht gelesen habe!

Heute ist das Buch dran, das nach dem TFIOS – Hype (The Fault in our Stars / Das Schicksal ist ein mieser Verräter) das zweite Werk von John Green war, das es auf die Kinoleinwände geschafft hat: Paper Towns, auf Deutsch: Margos Spuren. Ich habe den Film mit meiner Mama im Kino gesehen und es ist das einzige Mal, an das ich mich erinnern kann, dass wir gemeinsam im Kino waren. Es war lustig. Der Film ist kein cineastisches Meisterwerk, ich glaube, dafür ist die Story nicht ausgelegt. Es geht viel eher um Zwischenmenschliche Beziehungen. Im Buch sind sie die Grundlage für das ganze Geschehen und generell der Grund für die großen Fragen, an die die Story sich wagt: Wie sehen wir uns selbst? Wie sehen wir andere? Und was kann passieren, wenn wir andere Menschen nur so limitiert wahrnehmen, wie sie uns im Alltag präsentiert werden?

Der Hauptcharakter ist Quentin und er ist der langweiligste Charakter, über dessen Persönlichkeit erzählt werden kann. Aber er ist ein wunderbarer Beobachter; nicht weil er besonders gut darin ist – im Gegenteil – sondern weil er in den Augen der anderen keine Gefahr darstellt. Sie sind in seiner Gegenwart besonders offen und fühlen sich wohl. Seine Freunde wissen das zu schätzen und Margo, seine Nachbarin, weiß es auszunutzen. Seine Gutmütigkeit und jugendlich-naive Weltbetrachtung sorgen jedoch dafür, dass er aus allem, was passiert, etwas Gutes ziehen kann.
Quentin wohnt schon seit er klein ist neben Margo. Und sie war ihm schon immer ein Mysterium, das nicht entschlüsseln konnte. Als Kinder waren sie gut befreundet, wie das oft ist, bei Nachbarskindern, doch bis hin zur High School driften sie immer weiter auseinander. Es ist keine beendete Freundschaft oder gegenseitiges Missfallen, sie haben bloß immer weniger miteinander gemacht und grüßen sich nun nicht einmal mehr, wenn sie sich auf den Gängen ihrer Schule begegnen. Dann steigt Margo eines Nachts durch Quentins Fenster in sein Zimmer und leiht ihn und sein Auto für eine Nacht voller Missionen. Am nächsten Morgen ist sie verschwunden und die Nachwirkungen ihres und seines Abenteuers sprechen deutliche Zeichen: Sie ist abgehauen. Quentin folgt den winzigen Spuren, die die unergründliche Margo ihm hinterlassen hat und macht sich, begleitet von seinen und ihren Freunden, auf die Suche.

Das Buch ist tiefgründig und manchmal schon fast zu nachdenklich für das Alter der Charaktere. Trotzdem macht es Spaß, auch wenn es sinnvoll sein könnte, es mehr als einmal zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass es eine dieser Geschichten ist, aus der man jedes Mal wieder etwas Neues ziehen kann, ganz abhängig davon, in welcher Lebensphase oder Situation man sich gerade selbst befindet. Die schönsten Ideen, die die Geschichte vorstellt, sind keine heroischen oder allgemeinen Weisheiten. Sie sind viel eher der Ansicht, dass Nachdenken nicht schadet und man manchmal Fehler macht, die nicht von vornherein Fehler sind – dass nicht alles, was aussieht wie ein Mysterium auch eines ist und dass manche von ihnen besser nicht entschlüsselt werden, bevor man selbst in der Aufgabe verloren geht.

Die Sprache ist nicht ganz so pretentiös, wie in The Fault in our Stars, und es ist sehr viel lustiger. Auch offensichtlich lustiger, wenn man den Humor mag. Wer actiongeladene Jugendbücher sucht, liest lieber etwas anderes, auch wenn ein Family-Van und eine nächtliche Kuh dem ganzen gerecht werden könnten, aber es ist vor allem ein Buch zum mitfühlen, denken und sich eine Meinung machen. Am Ende kann man sich tatsächlich fragen, was hätte ich gemacht, ohne sich vom Verhalten der Charaktere abhängig machen zu müssen. Das kann nun eine Schwachstelle oder eine der größten Stärken in der Erzählung sein, das ist abhängig vom Leser, doch es ist auf jeden Fall darauf zurückzuführen, dass man jeden Einzelnen von Quentins Freunden, und auch ihn selbst, als Menschen wahrnimmt und nicht als scharfgezeichnete Superhelden.

Definitiv zu empfehlen, wenn man gerne etwas nachdenkt und nicht nach einer Explosion nach der anderen dürstet. Dann kann fast nichts schiefgehen und man hat auch noch Spaß dabei. Und dann kann man natürlich noch den Film angucken.

Das war Teil 4 von „An Abundance of Green-Books“, der Post-Reihe über die John-Green-Bücher die ich gelesen, und die, die ich noch nicht gelesen habe 🙂

Titel: Margos Spuren / Paper Towns
Autor: John Green
Verlag: Speak (2009)
Vom Verlag empfohlenes Lesealter: 12-17
Genre: Jugendbuch
Typ: Taschenbuch
Preis: 5,99€
ISBN-10: 014241493X
ISBN-13: 978-0142414934


Witches walk devious paths.

Meine allererste Buchmesse

Jetzt ist es nicht mehr lange und nachdem ich schon einige Posts gesehen hab, dachte ich, dass ich auch mal mit dem philosophieren anfange.

Diese Jahr besuche ich die erste Buchmesse in meinem Leben: Die Frankfurter Buchmesse. Also bekomme ich als Debüt nicht nur eines der größten Events überhaupt, sondern mit Verlag und Bloggerakkreditierung auch noch die volle Woche. 

Die Buchmesse findet vom 19.10.2016 bis zum 23.10.2016 statt und ist für die meisten Besucher nur am Wochenende zugänglich. Ich dachte, dass ich, würde ich je auf die Buchmesse gehen können, zu dieser Gruppe dazugehören würde. Aber mehr als unerwartet darf ich schon früher da sein, mithelfen und mich von der Flut überschwemmen lassen.

Und ich befürchte tatsächlich das Schlimmste! Mindestens ein Bücherschock oder eine situationelle Lähmung durch die Masse an neuen, bunten und vielfältigen Büchern!

Ich kann es mir kaum vorstellen; so viele Bücher und buchliebende Menschen auf einem Haufen! Das wird eine Party. Ein Schlaraffenland. Eine magische Parallelwelt in der alle meine Träume wahr geworden sind…

Das Angebot ist riesig und ich werde vieles nicht sehen können und einiges vielleicht auch einfach übersehen. Aber ich bin nichtsdestotrotz unfassbar aufgeregt, denn wer weiß, wann mir das das nächste Mal passiert.

Na dann: Allons-y! Frankfurter Buchmesse ich komme!

Apropos! Hat jemand Empfehlungen? Was darf ich auf keinen Fall verpassen?

Und wer kommt von euch?

frankfurter-buchmesse

(Copyright Frankfurter Buchmesse)

 

 

 


Witches walk devious paths.