Steig, Gedanke – Träume in Büchern

 

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Was gibt es zu wissen über meine Freizeit und meine Hobbies? Ich mag Opern! Oder vor allem Operngesang, mit dem ich alle Menschen in meinem Umfeld quäle. Ich singe wahnsinnig gerne, aber wie mit allen Dingen, Instrumenten und Leidenschaften, die viel Übung brauchen, bis sie überhaupt einigermaßen gut klingen, und bis dahin eine Tendenz zum In den Wahnsinn Treiben haben, geht man dem ein oder anderen damit manchmal ganz schön gegen den Strich und auf die Nerven. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen entschuldigen, die mittlerweile so schnell wie möglich das Weite suchen, wenn ich anfange einzelne Töne zu singen. Es ist zwar noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber die Königin der Nacht ist doch etwas besonders ambitioniert; vor allem um zwei Uhr Nachts. Danke an meinen Wäschekeller, der so gut schallisoliert ist, dass man darin jemanden foltern könnte, und es würde niemand hören. Manchmal klingt es dort tatsächlich, als würde jemand gerädert oder gevierteilt werden. Und danke an meine Familie, die mich – obwohl ich höllisch nerve – trotzdem noch nicht versucht hat vom Singen abzubringen. Stattdessen bekomme ich von ihnen das Schönste, was zwei Hobbies vereinen kann: Bücher über mein Hobby!

Eine Biographie von Elina Garanča, die sehr einfach aber unterhaltsam geschrieben ist, ein wenig aus dem Nähkästchen der großen Opernstars plaudert und erklärt, warum ein Mezzosopran und ein Sopran nicht wirklich gegeneinander um Rollen kämpfen – möglicherweise, weil sie unterschiedliches Repertoire haben.

Eine fiktionale Geschichte über ein Opernhaus und eine Oper, die für die Eröffnungsfeier als nicht angebracht empfunden wird. Andrea Camilleri, den viele bestimmt durch seine Krimis kennen, kann auch richtig lustig schreiben. Ein bisschen abstrus von Zeit zu Zeit, aber das ist nichts Neues und tut der verdammt albernen und komisch-tragischen Erzählung keinen Abbruch. Außerdem lernt man ein Wenig über die Operngeschichte und die Geplänkel zwischen den Komponisten vergangener Zeiten.

Und zu Weihnachten habe ich von meinem Onkel einen alten Opernführer bekommen. Darin habe ich noch am selben Abend Nabucco gesucht und gefunden, was diese Saison an der Metropolitan Opera in New York mit Placido Domingo in der Rolle von König Nabucco aufgeführt wird. Also eine Gelegenheit um ins Kino zu gehen! Und dort ist auch der Anfang des vielleicht bekanntesten Stückes und des bekanntesten Opernchorliedes abgedruckt, den ich natürlich gleich vor mich hinsummte. Und mein Opa, den ich zuvor noch nie wirklich hatte Italienisch sprechen hören, stimmte den original italienischen Text an und sang es mir vor. Ich kann mich auch nicht erinnern ihn jemals singen gehört zu haben.

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So alles in allem sehr eindrückliche Weihnachten und etwas, was mich immer noch zum Lächeln bringt, wenn ich daran denke. Auf Italienisch heißt es übrigens “Va,Pensiero” und es lohnt sich auf Youtube mal reinzuhören. Opernchor macht Gänsehaut!

Also ein kleines bisschen willkürliche Info über die wunderbare Welt der Oper, über die es noch viele Bücher gibt, die es zu lesen gilt!


Witches walk devious paths!

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Ein wonnewarmer winterkalter Januarmorgen – Liebster Award

Die liebe Dani von Einlesehorn hat mich für den Liebsten Award nominiert! Und ich fühle mich natürlich mehr als geehrt 🙂

Und da 2017 gerade erst begonnen hat, ist das ein sehr schöner Start, um ein neues Jahr einzuläuten.

Die Spielregeln lauten:

  1. Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  2. Verlinke die Person, die dich markiert hat.
  3. Nominiere weitere Blogs.
  4. Stelle diesen 11 neue Fragen.

 

Und Danis Fragen natürlich!

1. Welches war das erste Buch, das du selbst und ganz alleine gelesen hast?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Ich glaube es war ein Erstleser-Buch mit Bildern im Text und es ging um Gespenster. Aber ich kann dafür nicht meine Socken verwetten.

2. Hat dir jemand als Kind abends eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen? Und wenn ja, wer?

Ja! Obwohl ich glaube, dass ich es manchmal ganz stur nicht wollte und als ich lesen konnt lieber selber gelesen habe. Aber meine Eltern beide.

3. Zu welcher Uhrzeit liest du am liebsten?

Nachts und ganz früh am Morgen, bevor die Sonne überhaupt daran denkt aufzugehen.

4. Wo liegt das Buch, das du aktuell liest?

Auf meinem winzigen Nachttisch neben meinem Bett. Und es ist dieses hier:

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5. Welches Genre liest du am liebsten?

Ganz unterschiedlich, solange es gut geschrieben ist, bin ich nicht zu picky.

6. Von welchem Verlag besitzt du die meisten Bücher?

Ich glaube Penguin oder von Fischer, aber da ganz viele Verlage ja mittlerweile zusammengelegt wurden, bin ich mir nicht ganz sicher.

7. Hast du schonmal das Ende eines Buches gelesen, obwohl du erst am Anfang warst?

Nein, nur wenn es wirklich ein besonders langweiliges Buch war und ich wissen wollte, ob es sich lohnt bis zum Ende weiterzulesen. Ih glaube das kam aber erst zweimal vor.

8. Wie viele Bücher pro Monat liest du ungefähr?

Zur Unterhaltung durchschnittlich zwei bis drei, wenn ich mehr Zeit habe mehr und wenn ich alles für die Uni mit einrechne dann zwischen fünf und acht.

9. Wann hast du beschlossen: „Ich möchte bloggen!“?

Diesen Herbst erst 🙂

10. Welches Buch hat dich 2016 so richtig zum Lachen gebracht?

Tatsächlich ein Buch für die Uni. Es gab viel Unterhaltungsliteratur, die mich zum Schmunzeln gebracht hat, aber wenn man schon wissenschaftliche Sachen lesen muss und gar nicht mit etwas Amüsanten rechnet, dann lacht man mal eher. Es ist ein Buch zur Interpunktion – Satzzeichen und ihre Herkunft, Geschichte und Verwendung: Shady Characters – The secret Life of Punctuation, Symbols and other Typographical Marks.

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11. Was für Bücher wünscht du dir für 2017?

Gute, aufregende, neue Bücher. Ein bisschen was zum Träumen und Glücklich sein, zum Nachdenken und wütend Werden und zum lange wach Liegen und nicht Einschlafen können.

Meine Fragen lauten:

  1. Hast du noch Kinderbücher aus deiner Kindheit?
  2. Magst du Bücher lieber blumig geschrieben oder eher einen klaren Stil?
  3. Wieviele Bücher hast du zu Weihnachten bekommen?
  4. Möchtest du eines Tages einen kleine private Bücherei haben?
  5. Ikea-regale für Bücher: Ja oder Nein und weshalb?
  6. Was ist dein Wohlfühl Genre?
  7. Liest du lieber Blogposts für Buchrezensionen  oder Buchempfehlungen?
  8. Hast du schon einmal ein Buch so richtig zerpflückt?
  9. Wer schenkt dir die besten Bücher?
  10. Schreibst du auch Rezensionen für Zeitschriften/Online-Magazine oder würdest du das gerne machen?
  11. Was ist dein Lieblingswort bzw. ein Wort, das dich freut, wenn du es in einem Text findest?

 

Und ich tagge:

fiktive Welten

Lagoonadelmar

Sasapull

Ulrike Sokul

 

Jetzt seid ihr dran, Fragen sind da, Antworten fehlen 🙂

 


Witches walk devious paths.